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Die Arbeit des Fan-Projekts hatte damit seinen ersten großen Erfolg und wurde beispielgebend für weitere Fan-Projekte, die sich nun in einigen Bundesligastädten, insbesondere im Norden der Republik, gründeten. Für die Mitarbeiter im Fan-Projekt Bremen war es immer auch ein Anliegen, Ansprechpartner bei den gegnerischen Vereinen zu haben und so unterstützten sie nach Kräften den Aufbau weiterer Fan-Projekte. Bremen als einzige Bundesligastadt mit einem Fan-Projekt hätte auf die Dauer auch nicht viel Sinn gehabt, denn die Werderfans waren Teil einer allgemeinen Entwicklung der Fanszenen in der Bundesliga. Die Ausrichtung eines bundesweiten Fankongresses 1988 in Bremen sowie später die Unterstützung des Nationalen Konzeptes „Sport und Sicherheit“ zur bundesweiten Einrichtung von Fan-Projekten war dann die logische Konsequenz.
Nach zwei Jahren waren die ABM-Stellen der beiden bisherigen Mitarbeiter ausgelaufen und die Bremer Sportjugend war nach einer einjährigen Zwischenlösung nicht mehr bereit, diese Arbeit weiterzuführen. So beschloss die Unigruppe, einen eigenen Verein zu gründen und selber hauptamtliche Mitarbeiter auf ABM-Basis einzustellen. 1984 wurde der Verein unter dem Namen „Fan-Projekt Bremen e.V.“ ins städtische Vereinsregister eingetragen. Als Zweck definierte die Satzung, „sozialpädagogische Maßnahmen mit Fußballfans durchzuführen, die geeignet sind, den kulturellen Lebensbedürfnissen von Jugendlichen in verschiedenen Lebensbereichen gerecht zu werden (...) Diese Maßnahmen sollen auch zum Abbau von Konfliktsituationen unter jugendlichen Fußballfans beitragen und dadurch ihre sozialen Handlungskompetenzen praktisch fördern“. Es wurden zwei neue Mitarbeiter gefunden, die bis 1989 aufgrund der ABM-Regelungen immer wieder auch wechselten. Ende 1989 gelang es dann dem Verein endlich, auf Basis der Förderung durch den Jugendsenator, einen Sozialwissenschaftler und einen Sozialpädagogen fest einzustellen. Trotz allen Erfolges war diese Zeit gekennzeichnet von Umbrüchen. Der Vorstand des Vereins bekam neue Mitglieder, alte wendeten sich ab, das Fan-Projekt wurde aus seinen angestammten Räumlichkeiten in einer Baracke am Sportamt geworfen und musste mit dem privaten Keller eines Vereinsmitglieds vorlieb nehmen.

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