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Im Oktober 1982 kam es zu einem folgenschweren Unglück. Werderfans wurden vor dem Spiel Hamburg-Bremen auf dem Weg von der U-Bahn zum Stadion im Volkspark von HSV-Anhängern angegriffen und mit Steinen beworfen. Dabei wurde der Werderfan Adrian Maleika so am Kopf getroffen, dass er wenig später an einem Blutgerinsel im Gehirn im Krankenhaus verstarb. Für die Öffentlichkeit und für die Werderanhänger ein Schock. Hier waren die Fans bei ihren Rivalitäten untereinander eindeutig zu weit gegangen. Es musste etwas getan werden, um diese Entwicklung und mögliche Eskalationen zu stoppen. So beschloss das Fan-Projekt Bremen, die Werder- und HSV-Fans vor dem Rückspiel in Bremen zusammenzubringen. Durch intensive Gespräche in Bremen, aber vermittelt über den HSV auch in Hamburg, gelang es dem Fan-Projekt, beide Seiten zu überzeugen, miteinander zu sprechen. Dafür suchten die beiden Mitarbeiter einen geeigneten neutralen Ort zwischen Hamburg und Bremen. In Scheeßel, ungefähr auf halber Strecke zwischen beiden Städten, wurde ein ausreichend großer Veranstaltungssaal gefunden, der sich im Februar 1983 mit den Fans beider Seiten füllte. Außer den Mitarbeitern, die die Moderation übernahmen, waren Willi Lemke (damals Manager bei Werder Bremen, heute Bremer Bildungssenator und Vorsitzender im Aufsichtsrat von Werder), Otto Rehagel (damals als neuer Trainer des Bremer Vereins noch mehr oder weniger unbekannt), Günter Netzer (damals Manager des HSV), weitere Vereinsfunktionäre und Medienvertreter anwesend. Gemeinsam wurde diskutiert und gestritten, bis man sich einigte, das „Kriegsbeil“ zu begraben und über einen „Waffenstillstandsbeschluss“ abzustimmen, der dann von der Mehrheit angenommen wurde. Zu dieser Proklamation gehörte z.B., alle Provokationen zu unterlassen und keine „Rache“ zu nehmen. Es kam dann auch zu keiner weiteren Eskalation zwischen den Fans beider Seiten.

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