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Als sich dann Lutz Linnemann und Manfred Knaust in der Rückrunde 1982 als Sozialarbeiter bei den Fans vorstellten, fingen sie also nicht bei Null an. „Diese Unileute“ waren schon in der Fanszene bekannt, hatten sich für die Werderanhänger interessiert und etwas für sie beim Verein zu bewirken versucht. Nun ging es für die beiden Pädagogen darum, die Fans z.B. bei Fanclubbesuchen besser kennen zu lernen, angemessene Angebote zu entwickeln und einen Raum zu finden. Wie sich recht schnell herausstellte, ging es den Fans vor allem um ein besseres Verhältnis zum Verein, Aufhebung von Stadionverboten und um ein Ende der Konflikte sowohl mit dem Ordnerdienst und der Polizei als auch innerhalb der Bremer Fanszene. So luden die beiden Sozialpädagogen die Fans zu Diskussionsveranstaltungen mit Beteiligung von Werder Bremen ein, um zwischen Verein und Fans zu vermitteln. Auf der anderen Seite wurden Fantreffen angeboten, um die Konflikte innerhalb der Fanszene zu kommunizieren. Außerdem wurde vom Fan-Projekt ein Arbeitskreis, bestehend aus Vertretern von Werder Bremen, der Polizei, dem Ordnerdienst und dem Jugendamt, ins Leben gerufen. Hinzu kamen offene Angebote wie Fußballturniere für die Werderfanszene und ein Fanfrühstück in einem dem Stadion nahe gelegenen Jugendfreizeitheim der Stadt Bremen. Damals hatten die Werderfans freundschaftliche Beziehungen zu Fans aus Kaiserslautern, so dass das Fan-Projekt die Anhänger beider Clubs einlud, vor dem Spiel gemeinsam zu frühstücken und nach dem Spiel an einer großen gemeinsamen Feier im Wehrschloss teilzunehmen. Schon damals mit von der Partie: Otto Rehagel, einige Spieler und Vereinsfunktionäre. Auf diese Weise entwickelten sich schon recht früh vier Arbeitsebenen, die Grundlage der Fanarbeit wurden: Aufsuchende Arbeit, Vermittlung zwischen den beteiligten Parteien (Mediation), offene Angebote und Einzelhilfen.

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