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Montag von 15:00 bis 18:00 Uhr
 
Mittwoch bis Freitag von 15:00 bis 18:00 Uhr
 
Bei Heimspielen jeweils vier Stunden vor Anpiff
 
Bei Auswärtsspielen eine Stunde vor Anpfiff
 

Wir übertragen alle Auswärtsspiele des SV Werder auf Großbildleinwand im OstKurvenSaal (OKS) des Weser-Stadions. Der OKS wird eine Stunde vor Anpfiff geöffnet. Es gibt kalte und warme Getränke und kleine Snacks. Der Einritt ist kostenfrei. Rauch, Dosen, Flaschen und Nazis müssen draußen bleiben.

Außerdem zeigen wir vor jedem Heimspiel aktuelle Fußballspiele und Berichte oder auch mal einen legendären Kick des SV Werder. Nach dem Spiel gibt es die Zusammenfassung des Heimspiels und der übrigen Spiele.
Das Fan-Projekt Bremen führt diverse Veranstaltungen im OstKurvenSaal (OKS) des Weser-Stadions durch. Dazu zählen sowohl die Fan-Cafés, die wir zusammen mit Werder durchführen, als auch eigene Veranstaltungen zu unterschiedlichen Themen, die da wären: Podiumsdiskussionen, Weiter- und Fortbildungen, Außerschulische Bildung, Lesungen, Filme, Musik, Feiern, Spiele und Versammlungen. Aber auch die Werderfans nutzen den OKS, um eigene Events auszurichten. Alle Veranstaltungen, die im OKS stattfinden, werden von uns unter Aktuelles auf dieser Homepage angekündigt und kosten keinen Eintritt.

Die Öffentlichkeitsarbeit hat im Fan-Projekt Bremen einen besonderen Stellenwert. Dabei geht es zum einen darum die Arbeit und Angebote des Fan-Projekts Bremen bekannt zu machen und zum anderen auch Einfluss auf die Berichterstattung der Medien zu gewinnen, um zu einem realistischem Bild der Werderfans beizutragen. Denn oftmals werden jugendliche Fußballfans falsch oder missverständlich dargestellt, manchmal sogar dämonisiert.

INTERNATIONALE FANBEGEGNUNGEN

Fanaustausch mit den Niederlanden, England und Frankreich
Von Beginn an ist das Fan-Projekt Bremen aktiv in der Internationalen Jugendarbeit. Bereits Mitte der 80er reisten Mitarbeiter des Fanprojekts und Werderfans in die Niederlande, um die Fans von der "Z-Side" aus Groningen kennen zu lernen. Und natürlich kamen die Anhänger*innen des FC Groningen auch zu uns nach Bremen. In den 90er-Jahren richtete das Fan-Projekt Bremen seinen Blick Richtung Insel und organisierte mehrere Begegnungen mit Werderfans und Fans aus Leeds sowohl in England, als auch in Deutschland. Aber auch Frankreich wurde Ziel von Fanbegegnungen, bevor dort die Weltmeisterschaft 1998 statt fand. Dazu hatten wir Fans aus Nantes und Bremen in Frankreich und Deutschland zusammengeführt.
 
Internationale Fanbegegnungsfeste
Mit den internationalen Spielen von Werder kamen auch immer mehr Fans aus dem europäischen Ausland, als Begleiter*innen ihrer Vereine, nach Bremen. Dazu organisierte das Fan-Projekt schon 1992 eine Begegnung und ein großes Fest mit Fans von Galatasaray und Werder. Danach folgten verschiedene Begegnungen in dem in der Nähe des Stadions gelegenen Bürgerhaus Weserterrassen, wie beispielsweise mit dem AC Milan. Mit dem Einzug des Fan-Projekts 1997 in die Ostkurve des Weser-Stadions war es nun in der Lage, in den eigenen Räumlichkeiten internationale Fanbegegnungen durchzuführen, die mit dem Erfolg des Vereins und seiner Teilnahme an den europäischen Wettbewerben ebenfalls erfolgreich und in großer Anzahl nun im OsKurvenSaal im Weser-Stadion stattfinden konnten.
 
Jugendaustausch mit Israel
2005 bekam das Fan-Projekt Bremen Besuch aus Israel. Ein Mitarbeiter des Jugendamtes der Stadt Jerusalem interessierte sich für die Arbeit des Fan-Projekts, da es in Jerusalem mit den Fans des Fußballclubs Beitar Jerusalem Konflikte gab und Teile der Fanszene gewalttätige und rassistische Tendenzen aufwiesen, insbesondere gegen Araber gerichtet. Deswegen organisierten wir einen gegenseitigen Fachkräfteaustausch mit dem Jugendamt Jerusalem, dem Verein und dem Fan-Projekt Bremen, um die Jerusalemer Sozialarbeiter*innen und Mitarbeiter*innen des Vereins bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Daraus entwickelten wir mit der Zeit einen Jugendaustausch zwischen Werderfans und Fußballfans aus Israel mit unserem Austauschpartner Dialog aus Haifa. Mittlerweile hat sich der Austausch so konkretisiert, dass wir mit dem von Fans gegründeten Fußballverein Hapoel Katamon Jerusalem zusammenarbeiten. Highlight diese internationalen Jugendaustausches war die Begegnung 2012 in Bremen, zu der wir israelische (Jerusalem), französische (Marseille) und palästinensische (Ostjerusalem) Fans eingeladen hatten. Wer sich für diesen Jugendaustausch mit Israel näher interessiert, kann sich im Fan-Projekt Bremen die entsprechenden Dokumentationen bestellen.
 

Die Fußball-Mannschaft des Fan-Projekts Bremen e. V.

Die Fußballmannschaft des Fan-Projekts ist aus der pädagogischen Arbeit bei Werder-Spielen und den U-18-Fahrten entstanden. Gespielt wird ganzjährig im Sportgarten in der Pauliner Marsch auf Kleinfeld-Kunstrasenplätzen jeden Dienstag in der Zeit von 16:30 – 18:30 Uhr (Änderungen möglich). Neben dem regelmäßigen Trainingsbetrieb nimmt die Mannschaft auch an Turnieren und Freundschaftsspielen teil. Sportlich und pädagogisch wird das Team vom Fan-Projekt-Mitarbeiter Jens Höhn betreut.

Wenn du unter 18 Jahre alt bist und Lust hast, regelmäßig zu kicken, dann melde dich telefonisch oder per E-Mail oder komme einfach mal vorbei.

 

Geschlechtersensible Jugendarbeit im Fan-Projekt Bremen e. V.

Die Geschlechtersensible Jugendarbeit begann Mitte der 90er-Jahre im Fan-Projekt Bremen als Projekt dreier Studentinnen der Universität Bremen. Diese initiierten nach einer Befragung einiger weiblicher Werderfans ein regelmäßiges Fußballtraining, ein Turnier sowie einen wöchentlichen Mädchentreff. Als das Projekt 1998 auslief, sollte dieser geschlechtersensible Ansatz kontinuierlich in die Fan-Arbeit verankert werden. Deswegen wurde schließlich 1999 eine hauptamtliche Stelle mit einem Umfang von 20 Stunden für die Geschlechtersensible Jugendarbeit im Fan-Projekt eingerichtet.

Seither hat sich viel verändert. Mädchen und Frauen gehören beim Fußball in Bremen mittlerweile zum gewohnten Bild: Es ist normal, dass sie ins Stadion gehen, bei Auswärtsfahrten anzutreffen sind und sich in verschiedenen Fangruppen engagieren. Die Frage, warum Frauen und junge Mädchen zum Fußball gehen, scheint weniger im Vordergrund zu stehen. Und auch die Diskussion, in welche Kategorie „Stadiongängerinnen“ einzuordnen sind - die Freundin, die ihren Freund ins Stadion begleitet, der weibliche Fan, der einen Spieler verehrt wie einen „Popstar“ oder die Frau, die selber Fußball spielt und kompetentes Wissen mitbringt – sind inzwischen so absurd wie überholt und auch für die pädagogische Arbeit irrelevant. Allerdings ist festzustellen, dass Frauen und junge Mädchen im Kontext Stadion, in dem ihre Anteil auf circa 20-30 % geschätzt wird, unterrepräsentiert sind und auch noch heute mit geschlechtsbezogenen Vorurteilen und Abwertungen konfrontiert sind. Anmachen, blöde Sprüche und sexistische Beleidigungen, auch der gegnerischen Mannschaft oder Fans sind keine Seltenheit.

So ist es wichtig, weiterhin den (manchmal speziellen) Bedürfnissen und Problemen von Mädchen und Frauen mit kompetenten Fachkräften zur Seite zu stehen, problematische Entwicklungen zu benennen und diese gemeinsam zu verändern. Eine Hauptaufgabe, neben der aufsuchenden Arbeit, ist daher der Austausch, die Netzwerkarbeit und Kooperation mit anderen Fan-Projekten und mädchenspezifischen Einrichtungen in Bremen. Seit 2009 setzt sich das das Team überdies mit allgemeinen Genderfragen auseinander und unterstützt Fans, Veranstaltungen mit Schwerpunkten wie Homophobie, Sexismus und Männlichkeit im Fußball zu organisieren.
 

Links und Tipps:

AK-Mädchen in Bewegung: https://www.facebook.com/ak.maedchen.in.bewegung

F_in - Netzwerk Frauen im Fußball: http://www.f-in.org/, https://www.facebook.com/frauenimfussball

Gender Kicks: Texte zu Fußball und Geschlecht von Antje Hagel, Nicole Selmer, Almut Sülzle (Hg.), 2005.

Aufsuchende Jugendarbeit in der Regionalliga Nord / Platz 11
Aufsuchende Fan-Arbeit
  • Streetwork, insbesondere bei Heim- und Auswärtsspielen
  • Begleitung von Gruppen, um bei Gewaltsituationen einen Ausstieg zu ermöglichen und um die Selbstregulierung zu stärken
  • Deeskalation und Intervention im Vorfeld von möglichen Gewalthandlungen
 
Förderung von Dialogbereitschaft
  • Dialog mit den Fans vor und nach den Spielen
  • Dialog mit Polizei (insbesondere den SKB), Ordnungskräften und Verein
  • Dialog mit der Fan-Abteilung des SV Werder
  • Dialog mit den gegnerischen Fans und Mitarbeiter*innen der Gastvereine bzw. der Fan-Projekte
 
Arbeit mit Jugendlichen 
  • Hilfen zur Stabilisierung von Fan-Gruppen durch Begleitung und Teilnahme an Gruppenprozessen
  • Fan-Begegnungen vor und nach dem Spiel
  • Freizeitpädagogische Angebote (Fußballturniere)
  • Hilfe zur Selbsthilfe
  • Einzelfallhilfe
  • Vermittlung bei rechtlichen Problemen
  • Beratung bei Stadionverboten
  • Vermittlung bei Suchtproblemen
  • Beratung bei Arbeitslosigkeit
  • Unterstützung bei Krisensituationen

Im März 2008 traf sich die AG "Werderfans gegen Diskriminierung" erstmals zu einem konstituierenden Treffen im "OstKurvenSaal" des Weser-Stadions. Wiederholte, politisch motivierten Übergriffe auf antirassistische Fußballfans in Bremen und alltägliche diskriminierende Äußerungen und Handlungen von Fans im Weser-Stadion und unterwegs führten zu der Idee, eine Arbeitsgruppe gegen Diskriminierung für junge Werderfans ins Leben zu rufen.

Ziel der Gruppe ist es, Werderfans über Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus, Sexismus, Diskriminierung von Menschen mit Behinderung und Homophobie aufzuklären und den Unterwanderungsversuchen der Fanszene durch Rechtsextremist*innen aktiv entgegenzutreten.


Zu den Aktivitäten der Gruppe in der Vergangenheit gehörten Diskussionsveranstaltungen zu den Themen "Geschlechterrollen beim Fußball-Gender Kicks", "Abseits - nicht mit uns", eine Veranstaltung zur Rolle von Fans mit Behinderungen, die Aktualisierung der Ausstellung "Tatort Stadion", die Organisation und Durchführung einer Kurvenshow gegen Homophobie beim Fußball sowie ein Aktionstag gegen Diskriminierung.

Refugees are well-come to Werder
Die Arbeitsgruppe "Werderfans gegen Diskriminierung" trifft sich jeden letzten Montag im Monat um 19.00 Uhr in den Räumen des Fan-Projekts in der Ostkurve des Weser-Stadions.

http://www.werderfans-gegen-rassismus.de

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