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IMG 5493 Ein letztes Mal vor den Bremer Osterferien hieß es für rund 20 Neuntklässler aus Tenever Unterricht an einem anderen Ort, nämlich in der „Stadionschule“ im Weser-Stadion. Erstmalig nutzte die Oberschule an der Koblenzerstraße das zweitägige Angebot, um Werder Bremen und das Stadion aus einer anderen Perspektive kennenzulernen. Die bis dahin eher weniger fußballinteressierten Schülerinnen und Schüler ließen sich zunächst während einer 90minüitigen Stadionführung ihr „Klassenzimmer“ für die kommenden zwei Tage erläutern, bevor es in die Vorbereitung des Interviews mit Lukas Fröde (U23) ging. In Zweierteams arbeiteten die Jugendlichen Fragen aus, die sie am nächsten Tag dem Jungprofi stellen wollten. Nach einem Unterrichtsblock angeleitet durch Referenten des Bielefelder Vereins für Demokratisches Handeln (BVfDH), bei dem mit Hilfe von Werbeanzeigen oder Produktbildern Vorurteile und Diskriminierungsformen erarbeitet wurden, wurde der erste Tag der Stadionschule erfolgreich beendet. Der nächste Morgen startete wie gewohnt im nördlichen Logenbereich mit der Präsentation von Berufsfeldern durch Werder Partner und –sponsoren. Dieses Mal dabei waren Mitarbeiterinnen von Radio Bremen und des RehaZentrums Bremen, sowie zwei Kollegen der elko Werder&Security GmbH. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Chance und informierten sich über mögliche Praktika- und Ausbildungsplätze. Ausgestattet mit neuen Erkenntnissen und Giveaways ging es zurück in den OstKurvenSaal des Fan-Projekts, wo sich kurz drauf Lukas Fröde zum Interview einfand. Nach dem sich die erste Schüchternheit beider Seiten gelegt hatte, plauderten der Jungprofi und die Jugendlichen entspannt über private und berufliche Erlebnisse. Auf die Frage nach dem Lieblingsverein des Spielers, konnte er zunächst keinen nennen, verbesserte sich dann jedoch schnell und bestätigte den jungen „Journalisten“ das sein Herz selbstverständlich grün-weiß schlage. Nach dem obligatorischen Klassenfoto, individuellen Autogrammwünschen („Ich muss wirklich das schreiben meines Namens mehr üben“, merkte Lukas Fröde schnell) und einigen Selfies später, wurde der Werderaner von seinen neuen Fans ins Mannschaftstraining entlassen. Beschlossen wurde die zweitägige Veranstaltung mit einer intensiven Einheit des BVfDH, bei der die subjektive Wahrnehmung von Gewalt im Mittelpunkt stand.

Der begleitende Klassenlehrer bedankte sich anschließend für den etwas anderen Unterricht an einem besonderen Ort: „Meine Schüler haben viel mitnehmen können“, so seine sehr positive Resonanz.

Die „JuMixx-Stadionschule“ ist Teil des Kooperationsprojekts „Lernzentrum OstKurvenSaal“ des Fan-Projekts und Werder Bremens. Es wird finanziert durch die Bundesliga-Stiftung, die Werder Bremen-Stiftung und die Aktion Mensch.

Gesa Mann

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