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Alle Neuigkeiten, Ankündigungen und Termine rund um das Fan-Projekt Bremen e.V.

Wir möchten uns bei allen Besucher*innen bedanken, die gestern Abend zu unserer Veranstaltung „Fieberwahn – wie der Fußball seine Basis verkauft“ gekommen sind und sich an der Diskussion beteiligt haben!

Ein ganz besonderes Dankeschön gilt natürlich unseren Podiumsgästen: Dr. Hubertus Hess-Grunewald, Christoph Ruf, Kristian Arambasic und unserer Moderatorin und Fan-Aktivistin Antje Grabenhorst, die uns prima durch den Abend geführt hat!

Hier ein paar Eindrücke von der Veranstaltung vom 11.01.2018. 

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Die Broschüre über das Leben von Alfred Ries ist jetzt auch hier rechts im Download-Bereich erhältlich.

 

 

Mitte November trafen sich die Kolleginnen und Kollegen aus Bremen, Hamburg, Braunschweig, Rostock, Berlin und Dresden in Wolfsburg zum jährlichen Regionaltreffen Nord-Ost. Nachdem Björn Ferneschild (Grün-Weißes Klassenzimmer) zum Regionalsprecher gewählt wurde (Stellvertreter/innen sind Gesa Mann vom Lernzentrum OstKurvenSaal in Bremen und Jörg Seidel von der FanHochSchule in Braunschweig) wurde zum Thema „Islamismus“ gearbeitet.

Pinar Cetin vom Violence Prevention Network e.V. gestaltete einen dreistündigen Workshops zum Thema „Demokratiefeindlichkeit und Salafismus – Islamismus und Salafismus in der politischen Bildungsarbeit“, der unter anderem Definitionen von wichtigen Begriffen, wie Islam, Dschichad, Salafismus beinhaltete.

Am Nachmittag war dann Verena Voigt vom Niedersächsischen Verfassungsschutz zu Gast. Sie ergänzte den Workshop von Pinar Cetin mit dem Status Quo in Niedersachsen, der Definition von Islamismus und Salafismus aus Sicht des Verfassungsschutzes und zeigte die Präventions – und Interventionsansätze in Niedersachsen auf.

Ein Besuch in VfL Fußballwelt rundete den Tag ab.

Ina Bargmann, Lernort Stadion e.V. (Text und Fotos)

 

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„Gemeinsam für Toleranz und Integration“ lautet der Name der Veranstaltungsreihe, die in Zusammenarbeit zwischen der Fanbetreuung des SV Werder Bremen und dem Fan-Projekt Bremen e.V. organisiert und für Interessierte angeboten wird.

Seit der letzten Veranstaltung im November hat sich in puncto Bierdeckel einiges getan. Ein Großteil der grünen Untersetzer ist mittlerweile in den Kneipen des Bremer Viertels zu finden und erfreut sich dort größter Beliebtheit. Mit der Bierdeckelaktion positioniert sich der SV Werder Bremen klar für Toleranz und Integration – nicht nur im Fußball, sondern überall.

Am Freitagabend füllten sich mit fortschreitender Zeit die Reihen des OstKurvenSaals. Insgesamt waren rund 45 interessierte Werderfans gekommen, um mit Autor Robert Claus über sein Buch „Hooligans – Eine Welt zwischen Fußball, Gewalt und Politik“ zu fachsimpeln. In einem einstündigen Vortrag erzählte Claus viel über die Entwicklung und die Geschichte der Hooligans. Dabei las er immer wieder Passagen aus seinem Buch vor und betrachtete den Hooliganismus aus einer differenzierten Perspektive. Besonders interessant für alle Beteiligten war ein im Buch enthaltenes Gespräch mit einem früheren Hooligan, der seine Erfahrungen aus dem innersten Kern der Szene teilte. Abschließend war noch Raum für Fragen und eine sehr rege Diskussion sowie einen Ausblick auf die Zukunft des Hooliganismus.

Für dieses Kalenderjahr war es das zunächst mit den Veranstaltungen rund um „Gemeinsam für Toleranz und Integration“. Die nächste Veranstaltung der Reihe findet am 24.01.2018 statt: Jonas Gabler wird aus seinem Buch „Ultras“ einen Impulsvortrag zu einer anschließenden Podiumsdiskussion geben.

Veranstaltungsreihe „Gemeinsam für Toleranz und Integration“ mit monatlichen Highlights

Die Veranstaltungsreihe „Gemeinsam für Toleranz und Integration“ läuft bis Sommer 2018. Das Programm umfasst verschiedene Vorträge, Workshops, Lesungen und Ausstellungen zu den Themen Fußball und Fanarbeit sowie eine Theateraufführung und eine Gedenkstättenfahrt. Im Anschluss an die Veranstaltungsreihe ist eine Ausstellung im WUSEUM geplant.

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Ende September fand das sogenannte Nordderby zwischen dem Hamburger Sport-Verein und dem SV Werder Bremen in Hamburg statt. Rund 170 Fans aus Bremen verpassten das Spiel, sie wurden von der Hamburger Polizei über mehrere Stunden auf einem Parkplatz festgehalten, kontrolliert und erst nach Spielende wieder nach Hause geschickt. Inzwischen wurde nun auch von der Polizei bestätigt, dass sich vermummte Zivilbeamte der Polizei Bremer Fans mit gezogener Waffe gegenüber stellten. Eine solche Vorgehensweise gegenüber Fans ist für uns als BAG nicht tragbar und in keinster Weise nachzuvollziehen. Uns stellt sich hier die Frage der Verhältnismäßigkeit des polizeilichen Handelns. Dass dieser so durchgeführte Einsatz der Hamburger Polizei zu keiner Zeit kritisch reflektiert oder hinterfragt, sondern auch im Nachhinein für gerechtfertigt bezeichnet wird, ist für uns nicht verständlich.

Hintergrund der polizeilichen Maßnahme war der Entschluss zahlreicher Werder-Fans, nicht auf von der Polizei angedachten Wegen anzureisen, sich in der Nähe des Stadions zu treffen und von dort gemeinsam zum Gästeblock zu laufen. Die Polizei bewertete das Anreiseverhalten laut eigener Aussage als konspirativ, umringte daher den Parkplatz eines Supermarktes, der als Treffpunkt fungierte, und ging dort gegen die Fans vor.

Schon zum wiederholten Mal wurde ein Teil der Gäste aus Bremen durch die Polizei daran gehindert, das Spiel in Hamburg zu besuchen, trotz vorangegangener mehrmaliger Angebote der Fanszene zur Beteiligung an einem gemeinsamen Anreisekonzept. Ebenso wie Werder-Präsident Dr. Hubertus Hess-Grunewald sehen wir die pauschale Vorverurteilung einer so großen Zahl von Fans äußerst kritisch. Diese sogenannte „Gefahrenabwehr“ schadet dem Verhältnis zwischen Fans und Polizei nachhaltig und führt immer weiter zu verhärteten Fronten zwischen den Beteiligten.

Eine angemessene und selbstkritische Aufarbeitung der Vorfälle durch die Polizei Hamburg halten wir für eine unabdingbare Grundlage zur Normalisierung der Verhältnisse. Nur so kann eine weitere Zuspitzung des Konflikts verhindert werden. Die BAG ist jederzeit bereit dabei unterstützend mitzuwirken.

Sophia Gerschel/Christian Helbich
BAG SprecherInnen

 

Wie bei jedem Spiel des SV Werder Bremen war auch das Bremer Fan-Projekt am vergangenen Sonntag in Berlin im Einsatz. Schon bei der Ankunft der Busse der aktiven Bremer Fanszene in Berlin wurde schnell deutlich, was die Fans hier heute erwarten würde. Die anwesenden Polizeibeamten machten deutlich, dass es heute „in ihrem Berlin keinen Kindergarten" geben würde. So bekam schon auf dem Weg zum Olympiastadion die erste Person wegen „Wildpinkelns" ein Hausverbot für das Olympiastadion von der Berliner Polizei ausgesprochen. Die bereits bezahlte Eintrittskarte verlor ihre Gültigkeit. Etwa 10 Minuten vor dem Anpfiff im Berliner Olympiastadion, wurden wir darauf aufmerksam, dass sich im unteren rechten Teil des Gästeblocks offensichtlich eine etwa zehn-köpfige Gruppe mit Sturmhauben bereit machte, um Pyrotechnik zu zünden. Eine Polizeieinheit bezog daraufhin Stellung im Innenraum sowie im Umlauf des Stadions, um das Abbrennen von Pyrotechnik zu dokumentieren. Kurz vor Abpfiff der ersten Halbzeit bekamen wir mit, dass es in dem Bereich, in dem zuvor Pyrotechnik gezündet wurde, zu einer Rangelei zwischen Fans und Ordnern kam. Bis wir in dem entsprechenden Bereich ankamen, war die Situation allerdings bereits wieder aufgelöst und beruhigt. Zu Beginn der zweiten Halbzeit nahm das Fan-Projekt Bremen, gemeinsam mit dem Fan-Beauftragten des SV Werder Bremen, Kontakt mit dem zuständigen Einsatzleiter auf. In diesem Gespräch wurde deutlich, dass die Berliner Polizei in Bezug auf Pyrotechnik eine „Null-Toleranz-Schiene" verfolgt und sich für die Nachspielzeit bereit machen würde, mutmaßlich identifizierte Personen in Gewahrsam zu nehmen. Die in der Regel praktizierte Vorgehensweise, im Nachhinein über die Bremer Szenekundigen Beamten eine Identifikation der verdächtigten Pyrozünder vorzunehmen, wurde in diesem Gespräch deutlich vom Einsatzleiter abgelehnt. Nach unserer Einschätzung hätte die von uns vorgeschlagene Maßnahme, welche an anderen Standorten üblich ist, die später entstandene Eskalation eingedämmt oder - im besten Fall - sogar verhindert. Stattdessen sprach der Einsatzleiter von einem „kurzen invasiven Eingriff", welcher aus seiner Perspektive unumgänglich schien. Nach diesem Gespräch erreichte uns die Nachricht, dass es in der Halbzeit bereits zu einzelnen Festnahmen vermeintlich identifizierter Personen gekommen war. Die Polizei hatte Personen auf dem Weg zum Getränkeeinkauf oder dem Toilettengang aufgegriffen und in Gewahrsam genommen. Aufgrund dieser Informationen begaben wir uns zu der nahegelegenen Stadionwache, um uns nach dem Zustand der festgenommenen Personen zu erkundigen. Nach etwa einer halben Stunde erhielten wir die Information, dass diese Personen nach einer Erkennungsdienstlichen Behandlung vorrausichtlich wieder gehen dürften. Kurz vor Ende des Spiels konnten die Mitarbeiter des Fan-Projekts Bremen dann im Umlauf des Gästebereiches feststellen, dass sich die Berliner Polizei auf ihren angekündigten „kurzen invasiven Eingriff", vermummt und behelmt, vorbereitete. Nachdem ein Großteil der Stadionbesucher*innen das Stadion verlassen hatte, machte sich ein Teil der Bremer Ultraszene auf den Weg in Richtung Ausgang. Dort kam es dann direkt zu dem „Zugriff" der Polizei. Das Fan-Projekt beobachtete, dass die Polizei mit aller Härte versuchte, Personen aus der Gruppe zu entfernen. Das führte zu einer weitläufigen Eskalation über den Kassenvorplatz des Olympiastadions. Aus der Bremer Fanszene konnten wir kaum Gegenwehr wahrnehmen, eher abwehrende Haltung bis hin zu Passivität beobachten. Allerdings wurden wir mehrfach Zeugen von unangebrachten Provokationen und Aussagen einzelner Berliner Polizeibeamter. So wurde unter anderem von einem Polizisten „Dit ist Berlin Du linke Fotze!", „Komm doch her, wenn du dich traust" und „Rauf jetzt, Männer!" gerufen. Etwa fünf Personen aus der Gruppe wurden in Gewahrsam genommen, dabei sah man immer wieder, wie ihnen schmerzhaft Augen, Mund und Nase zugehalten wurde. Als der zweite Teil der Bremer Fanszene dann das Stadion verlassen wollte, wurde schnell klar, dass auch hier der Fokus der Polizei darauf lag, Personen aus der Gruppe heraus zu ziehen. Hier kam es dann vor dem Eingang des Stadions immer wieder zu vereinzelten Zugriffsversuchen, gegen die sich etwas vehementer gewehrt wurde. Wir waren Zeugen davon, wie Berliner Polizist*innen immer wieder in die äußeren Reihen der Gruppe hineinboxten, traten und Kopfnüsse mit ihren Helmen austeilten. Die Gruppe wurde von allen Seiten bedrängt, so dass sich eine unübersichtliche und aufgeladene Situation entwickelte. Als die ersten Personen der zweiten Gruppe in Gewahrsam waren und abgeführt wurden, kam es auch hier immer wieder zu schikanierenden und gänzlich unprofessionellen Beleidigungen seitens der Beamten und Beamtinnen. Die Bezeichnung „Du linke Fotze" fiel erneut, auch "Hurensöhne" und "Selber Schuld" war zu vernehmen. Eine junge Frau, welche gerade auf schmerzhafte Weise abgeführt wurde, bekam von einem Polizisten eindringlich gesagt, dass sie jetzt „von der Berliner Polizei benehmen beigebracht" werden würde. Überall standen aufgebrachte Fans, die sich lautstark über das offensichtlich zu harte Vorgehen der Polizei empörten und die Situation filmten. Insgesamt wurden an diesem Nachmittag ca. 30 Personen der Bremer Fanszene über mehrere Stunden in Gewahrsam genommen, die uns im Nachhinein davon berichteten, auch während der Festnahme schikaniert worden zu sein.  Die Erkennungsdienstlichen Maßnahmen dauerten bis 22.30 Uhr an. In Gesprächen mit einigen Beteiligten der zweiten Gruppe wurde uns gegenüber immer wieder die Verwunderung über diese Polizeiaktion kundgetan, weil sich diese nicht verantwortlich für die Pyrotechnik sowie die Auseinandersetzung im Stadion sahen.


Das Fan-Projekt Bremen fordert eine Aufklärung der Vorkommnisse und hofft auf eine differenzierte Berichterstattung, welche die Fans nicht pauschal als Gewalttäter verurteilt und die eskalative Rolle der Berliner Polizei kritisch unter die Lupe nimmt.

 

Zwischen dem DFB und verschiedenen Fangruppen gab es zuletzt immer wieder deutliche Meinungsverschiedenheiten. Warum diese schwer zu lösen sind, erklärt Manfred Rutkowski vom Fan-Projekt Bremen.

Aus den Fankurven schlug dem DFB zuletzt einiger Unmut entgegen. (nordphoto)

Manfred Rutkowski redet nicht lange drum herum. „Die Situation ist angespannt“, sagt der Diplom-Pädagoge vom Fan-Projekt Bremen. Die Auseinandersetzung zwischen der Ultra-Szene und dem DFB sowie der DFL ist nicht neu, im Moment erscheint die Stimmung jedoch noch ein wenig gereizter. Auch am vergangenen Wochenende waren in den Stadien wieder reihenweise Banner zu sehen, mit den Worten „Fick dich, DFB“ wurde gegen Deutschlands höchstes Fußball-Organ protestiert. Einige Werder-Fans drückten in Sinsheim ebenfalls ihren Unmut aus. Es geht um Kommerzialisierung, Pyrotechnik oder Kollektivstrafen – und eigentlich geht es noch um mehr: um Akzeptanz und Respekt.

Zuletzt hatte der DFB signalisiert, mit Ultras ins Gespräch kommen zu wollen, um Probleme zu lösen. Ein Alibi-Versprechen, um Druck aus der Lage zu nehmen? „Die Szene ist da skeptischer als ich“, sagt Rutkowski. „Was sie nicht vergessen hat, ist, dass es eine AG-Fankultur schon gegeben hat. Dort haben sich Vertreter der Gruppen letztlich frustriert zurückgezogen, weil sich der DFB nicht bewegt hat.“ So habe es meist Forderungen gegeben, jedoch kaum ein Entgegenkommen. Rutkowski verweist beispielsweise auf die Freitagabend-Partien, bei denen es ursprünglich keine weiten Fahrtwege für Fans hatte geben sollen. „Das hat genau eine Saison gehalten.“

Eine gewisse Zurückhaltung ist also vorhanden. „Im Moment ist es eine Ankündigung des DFB, die auch von der Szene registriert und diskutiert wird“, erklärt Manfred Rutkowski. „Es gibt aber eben nicht DIE eine Meinung, dafür ist die Szene viel zu heterogen.“ Heißt: Nur weil eine Ultra-Gruppierung etwas gut oder schlecht findet, müssen alle anderen das noch lange nicht tun. Ein Konsens, sowohl vereinsintern als auch klubübergreifend ist daher fast ein Ding der Unmöglichkeit. Nur die wenigsten Gruppen verfügen zudem über eine hierarchische Ordnung, ein Stellvertreter spricht in den seltensten Fällen für seine Kollegen. So weit, so kompliziert. „Die ganze Sache ist daher nicht unmöglich, aber schwierig“, glaubt auch Manfred Rutkowski.

Werder und die Fans: Ein vorbildliches Verhältnis

Immerhin: In seinen 30 Jahren in Bremen hat er erlebt, wie es funktionieren kann. „Das Verhältnis zum Verein ist gut“, hebt Rutkowski hervor. „Werder hatte immer eine eindeutige Position und klare Ansagen – aber es gab stets einen Dialog.“ So habe Werder auch nie pauschal Ultras kritisiert, sondern erst einmal zugehört, was die Beteiligten sagen. Doch diese Beziehung wuchs eben über Jahre. Dennoch empfiehlt er mit Blick auf den DFB: „Als Fan-Projekt-Mitarbeiter sage ich, dass jedes Gesprächsangebot angenommen werden muss. Wenn man von vornherein etwas ablehnt, dann kann ich auch nichts verändern.“

Redebedarf gibt es auch beim Thema Pyrotechnik. „Gerade für viele jugendliche Fußballfans ist Pyro das Ding“, hat Rutkowski beobachtet. „Natürlich wissen sie, dass es gefährlich ist und sie ein Risiko eingehen. Sie würden es aber nie in Verbindung mit Gewalt bringen. Wir reden da über das Abbrennen von Fackeln oder Ähnlichem – und nicht über das Werfen wie in Rostock, das ist ein No-Go.“ Denn gefährden, das wolle niemand, ist sich Rutkowski sicher. „Das sind keine Hasardeure, es geht um Machtspielchen. Fußball wird für Zuschauer immer mehr reglementiert, es gibt zudem viele Kontrollen. Der Block ist dann ein wenig das ,letzte Stückchen Freiheit‘. Sie sagen sich: An diesem Punkt machen wir noch einmal, was wir wollen.“                                                                                                                                                                                                                                                                    Malte Bürger/Weser Kurier vom 23.08.2017

 

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