user_mobilelogo

Qualisiegel

gefördert durch:

bremen

 

dfb

 

DFL Logo 174990 detailp

 

werder de logo main

 

logo aktionmensch

 

stiftung logo RGB pos

 

werdertutgut

 

TÜV Nord

 

EVZ DTP 4C D HD S klein 

Partner:

Logo Lernort Stadion

Alle Neuigkeiten, Ankündigungen und Termine rund um das Fan-Projekt Bremen e.V.

Wir haben unseren Eingangsbereich umgestaltet!

 

Foyer neu

 

 

Im Sommer 2013 fanden in allen größeren Städten in der Türkei Proteste gegen die Politik der Regierung Erdogan statt. Die Bewegung setzte sich aus Menschen fast aller politischer Lager und aus allen sozialen Schichten zusammen. Auch die Sperrung des Netzwerkes Twitter konnte das Besondere dieser Bewegung, ihre offen geäußerte Kritik und teils bissige (Selbst-) Ironie über die Regierenden nicht unterbinden.

Ihren Ausgang nahmen die Proteste in einem Park und auf dem benachbarten Taksim-Platz in Istanbul, die einem geplanten Großprojekt der Regierung weichen sollen. Bis heute kommt es dort immer wieder zu Zusammenstößen der protestierenden Bevölkerung mit der Polizei.

In ihrem Vortrag am Freitag, den 03. Juli 2015 um 19.00 Uhr im OstKurvenSaal des Fan-Projekts Bremen berichten Mitglieder der Gruppe "Çarşi München" (Beşiktaş Istanbul-Ultras) über diese Proteste im Gezi-Park sowie auf dem Taksim-Platz und über die Rolle der Ultras innerhalb der Protestbewegung. Dazu zeigen wir den Film Istanbul United über die Proteste der türkischen Ultras.

PosterIstanbulUnited

 

 

Eine Brücke der Zusammenarbeit
 
IMG 0015k
Für zehn ganze Tage waren zehn Mitarbeiter und Fans von Hapoel Katamon Jerusalem zu Besuch im Fan-Projekt und bei Werder Bremen. Schon seit mehreren Jahren gibt es den Austausch mit den von Fans gegründeten Verein und Werderfans. Diesmal haben die Jerusalemer die Möglichkeit gehabt die verschiedenen Abteilungen von Werder kennen zu lernen. Dazu gehörte insbesondere die Fan- und CSR-Abteilung als auch die Jugendabteilung. So hatten die Israelis Gegelegenheit sich mit dem Werder Präsidenten, Frank Baumann und Marco Bode zu treffen und mit ihnen über ihren Verein und ihre Arbeit zu sprechen oder sich aktiv am Werder Spielraum-Angebot für Flüchtlinge zu beteiligen. Auch in ihrem Verein sind die Fans, die gleichzeitig die Besitzer von Hapoel Katamon sind, in der Jugendhilfe tätig. So schaffen sie mit Hilfe des Fußballs Begegnungen von arabischen und jüdischen Israelis und unterstützen benachteiligte Jugendliche in ihren Stadtteilen mit Sportangeboten, Beratung und Hausaufgabenhilfe.
 
Aber nicht nur Werder stand auf dem Programm. So besuchten sie gemeinsam mit ehrenamtlichen Mitarbeitern des Fan-Projekts und Werderfans den türkischen Fußballverein Vatan Sport in Bremen Gröpelingen, der sich ebenfalls durch seine Soziale Arbeit mit Jugendlichen aus dem Viertel auszeichnet. Zum Programm gehörten auch der Besuch des Bremer Fußballverbandes, des Rathauses, des Parlaments und des Denkorts "U-Boot Bunker Valentin" in Bremen Farge, der während des Krieges mit Zwangsarbeitern gebaut wurde. Darunter auch ein jüdischer Spieler des SV Werder, wie wir beim Besuch des Werder Museums erfahren konnten. Ebenfalls ein Bremer Denkort ist der Keller der abgebrannten Synagoge im Schnoor, der im Rahmen einer Stadtführung über das jüdische Leben vor dem Holocaust besucht wurde. Nicht zuletzt nahmen die Fans an einem Vortrag von Ronny Blaschke teil, der über den alten und den neuen Antismitismus im Fußball und den Möglichkeiten dagegen etwas zu tun zu berichten wusste. Zum Abschluss beschäftigten sich die Teilnehmer in einem Workshop mit Sexismus beim Fußball und wie dieser in Zukunft beim Fußball abgebaut werden kann. Die Israelis waren vom Besuch in Bremen ausgesprochen angetan und konnten vieles von dem Erfahrenem mit nach Hause nehmen, um ihren Verein weiter zu entwickeln. Der Rückbesuch in Jerusalem ist zum Ende des Jahres geplant.
 
Dieser Austausch wurde mit Mitteln des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend; ConAct; der Bremer Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen; der Heinrich Böll Stiftung und durch die Hilfe von Marco Bode finanziert.
 
 

Hallo liebe Werder-Fans,

aus aktuellem Anlass möchten wir Euch einen Pressespiegel aus den vergangenen Wochen rund um das Thema Auseinandersetzungen zwischen linken Ultras und rechten Hooligans hier in Bremen zeigen.

In ein paar dieser Artikel kommen wir, das Fanprojekt Bremen e.V., auch zu Wort. Viel Spaß beim Lesen.

Spiegel Online, Autor: Hendrik Buchheister, Datum: 20.04.2015

http://www.spiegel.de/sport/fussball/nordderby-in-bremen-rechte-hooligans-greifen-werder-ultras-an-a-1029449.html

Weser Kurier, Autor: Cristoph Ruf, Datum 23.04.2015

http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadtreport_artikel,-Rechte-Schlaeger-wollen-Macht-in-den-Stadien-_arid,1108017.html

Fußball Gegen Nazis, Autor: Lina Morgenstern, Datum 27.04.2015

http://fussball-gegen-nazis.de/beitrag/klein-aber-schlagkraeftig-rechte-hooligan-szene-bremen-10316

Taz, Autor: Jean-Philipp Baeck, Datum: 07.05.2015

http://www.taz.de/!159556

Syker Kreiszeitung, Autor: Michael Baltes, Datum: 07.05.2015

http://www.kreiszeitung.de/werder-bremen/werder-bremen-rechte-hooligans-gegen-linke-ultras-strassenkaempfe-schatten-weserstadions-4981130.html

Weser Kurier, Autor: Ralf Michel, Datum: 09.05.2015

http://www.weser-kurier.de/bremen_artikel,-Linke-Verbote-gegen-Hooligans-_themenwelt,-Reisen-Tourismus-_arid,1120176_twid,3.html

Spiegel Online, Autor: Rafael Buschmann, Datum 09.05.2015

http://www.spiegel.de/sport/fussball/bremen-will-nochmal-geld-der-dfl-fuer-risikospiel-a-1032975.html

Viele Grüße

Fan-Projekt Bremen e.V.

 

 

Die mühsame Vertrauensbildung zwischen deutschen und israelischen Fußballern.
Ein Vortragsabend mit dem Journalisten Ronny Blaschke
 
Der Berliner Journalist Ronny Blaschke wird in seinem Vortrag im Ostkurvensaal einen Bogen zwischen Vergangenheit und Gegenwart spannen – zwischen Abgrund und Aufbruch. Am 12. Mai 1965 nahmen Deutschland und Israel diplomatische Beziehungen auf. Fünfzig Jahre danach besteht eine stabile politische und kulturelle Zusammenarbeit. Was jedoch kaum diskutiert wird: Der Fußball leistete einen Beitrag in der frühen Annäherung beider Länder. Noch bei den Olympischen Spielen 1952 waren für israelische Sportler Wettbewerbe gegen deutsche Athleten von ihrer Regierung „genehmigungspflichtig“. Bald darauf reisten deutsche Sportfunktionäre nach Israel und knüpften Kontakte. 1970 spielte Borussia Mönchengladbach als erstes prominentes Fußballteam aus der Bundesrepublik in Tel Aviv - hunderte Begegnungen zwischen israelischen und deutschen Mannschaften fanden seitdem statt. Viele der Städte- und Schulpartnerschaften haben ihren Ursprung im Sport. Doch der Fußball war auch ein Spiegel für die neue Reserviertheit vieler Israelis gegenüber Deutschland in den achtziger und neunziger Jahren: Die zweite Generation nach dem Holocaust sah in der DFB-Auswahl mitunter eine Vertreterin der deutschen Vergangenheit. Von dieser Skepsis ist heute kaum noch etwas zu spüren. Staat und Zivilgesellschaft in Deutschland haben um eine angemessene Gedenkkultur gestritten, dabei ist der Fußball zu einem bemerkenswerten Erinnerungsort geworden. So ist es an der Zeit, dass die Europäischen Makkabi-Spiele erstmals in Berlin stattfinden: Mehr als 2000 jüdische Athleten werden in diesem Sommer auf dem Berliner Olympia-Gelände ihre Wettbewerbe austragen.
 
Der Vortrag mit Ronny Blaschke findet im Rahmen des Fan-Cafés am Montag, den 16. März um 19.00 Uhr im OstKurvenSaal des Weserstadions statt.
Veranstalter sind der SV Werder Bremen, das Fan-Projekt Bremen, die AntidiskriminierungsAG und Fußballfans gegen Antisemitismus
 
Nach der Pressemitteilung des Fan-Projekts Bremen zu den Vorkommnissen beim Leverkusen-Spiel haben eine Reihe konstruktiver Gespräche mit dem Innensenator, Vertretern der Bremer Polizei und des Präsidiums von Werder Bremen stattgefunden. Dabei wurden mögliche Maßnahmen zur Verbesserung der Atmosphäre im Umfeld der Heimspiele von Werder Bremen erörtert. Die Gespräche werden fortgesetzt, obwohl das gewalttätige Vorgehen einiger Personen aus dem Umfeld der Bremer Fanszene gegen die abreisenden Augsburg-Fans und ihre Begleiter dies erschweren.
 
Das Fan-Projekt wird weiterhin an seiner Position des konstruktiven Dialogs und der Zusammenarbeit mit allen Bremer Fangruppen und den beteiligten Institutionen festhalten.
 
Das Fan-Projekt verurteilt diesen Angriff und wünscht allen Verletzten gute Besserung.
 
Fan-Projekt Bremen
Mit Besorgnis beobachtet das Fan-Projekt Bremen ein zunehmend aggressives Vorgehen der Bremer Polizei gegen die Fans von Werder Bremen. Bereits beim Spiel gegen Borussia Dortmund wurden Fans Opfer eines übermäßig hart durchgeführten Polizeieinsatzes. Das Fan-Projekt Bremen hat mit seiner Pressemitteilung vom 22.12.2014 auf diesen Vorfall hingewiesen.
Auch beim Spiel gegen Bayer Leverkusen am 08.02.2015 sahen sich die Fans und Zuschauer*innen der Begegnung mit einem massiven Polizeiaufgebot konfrontiert. Durch diese überhöhte Polizeipräsenz herrschte an diesem Spieltag eine beängstigende Atmosphäre, die aus unserer Sicht in keinem Verhältnis zu den zu erwartenden Auswärtsfans stand.
Zudem war es offensichtlich unmöglich, den einzigen Leverkusener Bus mit sogenannten „Problemfans“ zum Auswärtsblock in der Westkurve zu dirigieren, um so eine mögliche Konfrontation mit den Fans von Werder Bremen vor der Ostkurve zu vermeiden. Was an anderen Spieltagen problemlos funktioniert, dass die Shuttlebusse vom Hauptbahnhof  bis zum Bürgerhaus Weserterrassen geleitet werden, war an diesem Spieltag scheinbar nicht zu organisieren. Dies ist eine für uns nicht nachvollziehbare Vorgehensweise.
Als die auswärtigen Fans von der Polizei an der Ostkurve vorbeigeleitet wurden, kam es zu den erwarteten vereinzelten Konfrontationen zwischen den Fans beider Lager und der Polizei. Dabei wurden Fans von der Polizei in Richtung OstKurvenSaal gedrängt, welches die Gefahr einer Massenpanik auf Grund der Enge der Zuwegung heraufbeschwören kann.
Während die Fans von Werder Bremen bei Auswärtsfahrten von Sicherheitskräften und Polizei als kommunikativ und kooperativ wahrgenommen werden, ist es auffällig, dass die Fanszene von der Bremer Polizei zunehmend als Bedrohung gesehen und kriminalisiert wird.
Während des gesamten Spieltages wurden Fans von der Polizei rigoros kontrolliert, gefilmt, gemaßregelt und in ihrem Bewegungsspielraum im Stadionumfeld eingeschränkt. Dies hat eine zunehmend angespannte Atmosphäre zur Folge. Wir stellen mit Sorge fest, dass diese Art polizeilicher Arbeit zunehmend zu Konflikten mit Fans und Zuschauern*innen führt, die durch deeskalierende und kommunikativere Methoden vermeidbar wäre.
Das Fan-Projekt Bremen wünscht sich daher, dass die Bremer Polizei zu diesen Methoden polizeilicher Arbeit zurückfinden würde, um eine weitere Eskalationsstufe anlässlich der Spieltage von Werder Bremen zu vermeiden.
 
Fan-Projekt Bremen
 
 

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Gemeinsam für Toleranz und Integration“ der Fanbetreuung des SV Werder Bremen und des Fan-Projekts Bremen e.V., möchten wir alle Interessierte am 24. Januar 2018 zu der Talkrunde „Quo vadis ultrà? – In welche Zukunft blickt die Ultrakultur?“ einladen.

Um 19.30 Uhr starten wir den Abend mit einem einleitenden Vortrag des Fanforschers Jonas Gabler zur Entwicklung der Ultrakultur von ihren Anfängen in den Stadien der Bundesliga bis heute.Er beleuchtet dabei ebenfalls, wie Vereine, Polizei, Verbände und Medien die Entwicklung der Ultrabewegung beeinflusst und geprägt haben.Mit seinem Referat und den darin aufgestellten Thesen gibt Gabler Impulse für die anschließende Podiumsdiskussion. Unter der  Moderation von Ronny Blaschke soll das prominent und fachlich hochkarätig besetzte Podium einen Blick in die Zukunft der Fankurven werfen.  

Podiumsteilnehmer:

 

- Jonas Gabler (KoFas - Kompetenzgruppe für Fankulturen & Sport bezogene Soziale Arbeit)

- Michael Gabriel (Leiter der Koordinationsstelle Fanprojekte)

- Thomas Schneider (Leiter der Abteilung Fanangelegenheiten bei der DFL)

- Dr. Hubertus Hess Grunewald (Präsident und Geschäftsführer des SV Werder Bremen)

- Andreas Löwe (Einsatzleiter "Fußball" der Polizei Bremen) 

Einlass ist um 19.00 Uhr. Beginn 19.30 Uhr. Im "VIP-Bereich Ost" des Weser-Stadions.

Beliebte Beiträge