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Alle Neuigkeiten, Ankündigungen und Termine rund um das Fan-Projekt Bremen e.V.
Die mühsame Vertrauensbildung zwischen deutschen und israelischen Fußballern.
Ein Vortragsabend mit dem Journalisten Ronny Blaschke
 
Der Berliner Journalist Ronny Blaschke wird in seinem Vortrag im Ostkurvensaal einen Bogen zwischen Vergangenheit und Gegenwart spannen – zwischen Abgrund und Aufbruch. Am 12. Mai 1965 nahmen Deutschland und Israel diplomatische Beziehungen auf. Fünfzig Jahre danach besteht eine stabile politische und kulturelle Zusammenarbeit. Was jedoch kaum diskutiert wird: Der Fußball leistete einen Beitrag in der frühen Annäherung beider Länder. Noch bei den Olympischen Spielen 1952 waren für israelische Sportler Wettbewerbe gegen deutsche Athleten von ihrer Regierung „genehmigungspflichtig“. Bald darauf reisten deutsche Sportfunktionäre nach Israel und knüpften Kontakte. 1970 spielte Borussia Mönchengladbach als erstes prominentes Fußballteam aus der Bundesrepublik in Tel Aviv - hunderte Begegnungen zwischen israelischen und deutschen Mannschaften fanden seitdem statt. Viele der Städte- und Schulpartnerschaften haben ihren Ursprung im Sport. Doch der Fußball war auch ein Spiegel für die neue Reserviertheit vieler Israelis gegenüber Deutschland in den achtziger und neunziger Jahren: Die zweite Generation nach dem Holocaust sah in der DFB-Auswahl mitunter eine Vertreterin der deutschen Vergangenheit. Von dieser Skepsis ist heute kaum noch etwas zu spüren. Staat und Zivilgesellschaft in Deutschland haben um eine angemessene Gedenkkultur gestritten, dabei ist der Fußball zu einem bemerkenswerten Erinnerungsort geworden. So ist es an der Zeit, dass die Europäischen Makkabi-Spiele erstmals in Berlin stattfinden: Mehr als 2000 jüdische Athleten werden in diesem Sommer auf dem Berliner Olympia-Gelände ihre Wettbewerbe austragen.
 
Der Vortrag mit Ronny Blaschke findet im Rahmen des Fan-Cafés am Montag, den 16. März um 19.00 Uhr im OstKurvenSaal des Weserstadions statt.
Veranstalter sind der SV Werder Bremen, das Fan-Projekt Bremen, die AntidiskriminierungsAG und Fußballfans gegen Antisemitismus
 
Nach der Pressemitteilung des Fan-Projekts Bremen zu den Vorkommnissen beim Leverkusen-Spiel haben eine Reihe konstruktiver Gespräche mit dem Innensenator, Vertretern der Bremer Polizei und des Präsidiums von Werder Bremen stattgefunden. Dabei wurden mögliche Maßnahmen zur Verbesserung der Atmosphäre im Umfeld der Heimspiele von Werder Bremen erörtert. Die Gespräche werden fortgesetzt, obwohl das gewalttätige Vorgehen einiger Personen aus dem Umfeld der Bremer Fanszene gegen die abreisenden Augsburg-Fans und ihre Begleiter dies erschweren.
 
Das Fan-Projekt wird weiterhin an seiner Position des konstruktiven Dialogs und der Zusammenarbeit mit allen Bremer Fangruppen und den beteiligten Institutionen festhalten.
 
Das Fan-Projekt verurteilt diesen Angriff und wünscht allen Verletzten gute Besserung.
 
Fan-Projekt Bremen
Mit Besorgnis beobachtet das Fan-Projekt Bremen ein zunehmend aggressives Vorgehen der Bremer Polizei gegen die Fans von Werder Bremen. Bereits beim Spiel gegen Borussia Dortmund wurden Fans Opfer eines übermäßig hart durchgeführten Polizeieinsatzes. Das Fan-Projekt Bremen hat mit seiner Pressemitteilung vom 22.12.2014 auf diesen Vorfall hingewiesen.
Auch beim Spiel gegen Bayer Leverkusen am 08.02.2015 sahen sich die Fans und Zuschauer*innen der Begegnung mit einem massiven Polizeiaufgebot konfrontiert. Durch diese überhöhte Polizeipräsenz herrschte an diesem Spieltag eine beängstigende Atmosphäre, die aus unserer Sicht in keinem Verhältnis zu den zu erwartenden Auswärtsfans stand.
Zudem war es offensichtlich unmöglich, den einzigen Leverkusener Bus mit sogenannten „Problemfans“ zum Auswärtsblock in der Westkurve zu dirigieren, um so eine mögliche Konfrontation mit den Fans von Werder Bremen vor der Ostkurve zu vermeiden. Was an anderen Spieltagen problemlos funktioniert, dass die Shuttlebusse vom Hauptbahnhof  bis zum Bürgerhaus Weserterrassen geleitet werden, war an diesem Spieltag scheinbar nicht zu organisieren. Dies ist eine für uns nicht nachvollziehbare Vorgehensweise.
Als die auswärtigen Fans von der Polizei an der Ostkurve vorbeigeleitet wurden, kam es zu den erwarteten vereinzelten Konfrontationen zwischen den Fans beider Lager und der Polizei. Dabei wurden Fans von der Polizei in Richtung OstKurvenSaal gedrängt, welches die Gefahr einer Massenpanik auf Grund der Enge der Zuwegung heraufbeschwören kann.
Während die Fans von Werder Bremen bei Auswärtsfahrten von Sicherheitskräften und Polizei als kommunikativ und kooperativ wahrgenommen werden, ist es auffällig, dass die Fanszene von der Bremer Polizei zunehmend als Bedrohung gesehen und kriminalisiert wird.
Während des gesamten Spieltages wurden Fans von der Polizei rigoros kontrolliert, gefilmt, gemaßregelt und in ihrem Bewegungsspielraum im Stadionumfeld eingeschränkt. Dies hat eine zunehmend angespannte Atmosphäre zur Folge. Wir stellen mit Sorge fest, dass diese Art polizeilicher Arbeit zunehmend zu Konflikten mit Fans und Zuschauern*innen führt, die durch deeskalierende und kommunikativere Methoden vermeidbar wäre.
Das Fan-Projekt Bremen wünscht sich daher, dass die Bremer Polizei zu diesen Methoden polizeilicher Arbeit zurückfinden würde, um eine weitere Eskalationsstufe anlässlich der Spieltage von Werder Bremen zu vermeiden.
 
Fan-Projekt Bremen
 
 

Am 16. Januar 2016 fand im OstKurvenSaal des Fan-Projektes Bremen ein Nachmittag des Kennenlernens für Bremer*innen und geflüchtete Mädchen sowie junge Frauen statt.

Unter dem Titel "Ortswechsel Ostkurve - für Freundinnen" wurden von 16 bis 20 Uhr die Türen geöffnet.

Eingeladen hatten zu dieser Veranstaltung das Fan-Projekt Bremen e.V., das Programm "Integration durch Sport", das Mädchenzentrum Gröpelingen, der Sportgarten, das Jugendhaus Hemelingen sowie das ÜWH Arbergen.

Die Resonanz übertraf alle Erwartungen, die Besucherinnen waren vom Programm begeistert und für die Organisatorinnen war dieser Nachmittag ein voller Erfolg.

Mit einem roten Teppich wurden die Besucher*innen schon beim Eingang zum OstKurvenSaal mit einem warmen Getränk und Keksen empfangen. Danach wurde es ein lauter, bunter, kreativer und aktiver Nachmittag.

Es war möglich, an einer Stadionführung teilzunehmen, die in mehreren Sprachen angeboten wurde, Hip Hop zu tanzen und an einem Upcycling Projekt teilzunehmen.

Die etwa 80 Teilnehmerinnen haben den Nachmittag genossen, Neues ausprobiert, andere Mädchen kennengelernt und viel Spaß gehabt.

Der Nachmittag endete mit einem gemeinsamen Abendessen.

Die Veranstalterinnen und Teilnehmerinnen ziehen ein äußerst positives Fazit und sind sich einig, dass es nicht die letzte Veranstaltung dieser Art war.

 

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     Hip Hop brachte die Menge in Bewegung                                                                    Ganz neue Eindrücke bei der Begehung des Weser-Stadions

 

 

 

Fanprojekte begrüßen positives Fazit von NRW-Innenminister Jäger und ermutigen zur Ausweitung

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte (BAG) plädiert für eine Fortsetzung der Pilotphase der nordrhein-westfälischen Polizeistrategie, welche die lageangepasste Reduzierung von Polizeikräften bei Fußballspielen vorsieht. Die Bewertung dieser Pilotphase nach bisher zwei Monaten fällt weitgehend positiv aus. Seit dem Beginn des Spielbetriebs, in der 3. Liga schon ab Ende Juli, haben sich die Konflikte auf den An- und Abreisewegen in der überragenden Mehrzahl der Spiele deutlich vermindert. Dieses gilt für alle Spiele der oberen vier Ligen. Diesen Trend gilt es fortzuführen.Sicherlich sollte niemand glauben, dass Fußballspiele gänzlich ohne Konflikte ablaufen, gerade bei Derbys reagieren Fans besonders sensibel auf Provokationen, wie z.B. jüngst beim Spiel Köln – M´gladbach. Solche Szenerien sind dennoch die Ausnahmen im wöchentlichen Ligabetrieb und sollten keinesfalls dazu führen, den grundsätzlich unterstützenswerten Ansatz der neuen Polizeistrategie für gänzlich ungeeignet zu halten. Eine Fortführung der Strategie bis zum Ende der Hinrunde würde die BAG deshalb für richtig halten, und ermutigt den Innenminister Jäger ausdrücklich zu diesem Schritt. Damit könnten noch belastbarere Zahlen und Fakten ermittelt werden, die letztlich eine qualifizierte Auswertung dieses Pilotprojektes erst ermöglichen. Matthias Stein, Sprecher der BAG: „Das Pilotprojekt von NRW entspricht den Intentionen der Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte und das präsentierte Fazit deckt sich mit unseren Erwartungen. Die BAG hofft, dass sich andere Bundesländer vom Beispiel NRW überzeugen und ermutigen lassen, eigene Schritte in diese Richtung unternehmen."

Matthias Stein

BAG-Sprecher

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