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Alle Neuigkeiten, Ankündigungen und Termine rund um das Fan-Projekt Bremen e.V.

Flüchtlinge und Werderfans sind gemeinsam zum Spiel nach Hannover gereist.

Dies ist eine Aktion von Werder Bremen, dem Fan-Projekt Bremen und der Antidiskriminierungs-AG.

Unterstützt wurde die Fahrt durch das Förderprogramm PFiFF der DFL.

Die nächste Reise geht nach Wolfsburg.


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Foto: Bremer Flüchtlinge auf der Raste bei Hannover

 

Seit Jahren ist die Bremer Fanszene in der Antidiskriminierungsarbeit aktiv und hat schon viel erreicht. Dies ist kein Grund sich auszuruhen, sondern sich mit dem Thema weiter auseinanderzusetzen, denn es gibt noch viel zu tun.
 
Deshalb haben wir im Rahmen des Fan-Cafés von Werder Bremen und dem Fan-Projekt Bremen den Fußballjournalisten, Autor und Werderfan Pavel Brunßen zur Lesung des Buchs "Zurück zum Tatort Stadion - Diskriminierung und Antidiskriminierung in Fußball-Fankulturen" eingeladen. Pavel Brunßen ist als Chefredakteur des Transparent Magazins ein profunder Kenner der Fanszene und wird euren Fragen zur Verfügung stehen.
 
Die Lesung findet am Montag, den 5. Oktober um 19.00 Uhr im OstKurvenSaal des Fan-Projekts Bremen statt.
 
 

In der Rubrik Downloads findet ihr unter dem Begriff allgemeine Faninformationen unseren Bericht zur Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz vom Dezember 20014

 

Allgemeine Fan-Informationen

 

 

 

Zum Spiel Werder Bremen gegen Schalke 04 ist der OstKurvenSaal wieder wie immer 3 Stunden vor Anpfiff geöffnet.

 

Nach dem Spiel ist unser Saal wie gewohnt nach Abpfiff wieder auf. Dann zeigen wir die Zusammenfassung aller Bundesligaspiele des Spieltags auf Großbildleinwand.

 

 

Das beliebte T-Shirt gegen Diskriminierung beim Fußball "Bremer Stadtmusikanten" ist ab sofort wieder bei den Heimspielen des SV Werder am Stand der Antidiskriminierungs-AG im OstKurvenSaal erhältlich!

 

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Wir haben unseren Eingangsbereich umgestaltet!

 

Foyer neu

 

 

Im Sommer 2013 fanden in allen größeren Städten in der Türkei Proteste gegen die Politik der Regierung Erdogan statt. Die Bewegung setzte sich aus Menschen fast aller politischer Lager und aus allen sozialen Schichten zusammen. Auch die Sperrung des Netzwerkes Twitter konnte das Besondere dieser Bewegung, ihre offen geäußerte Kritik und teils bissige (Selbst-) Ironie über die Regierenden nicht unterbinden.

Ihren Ausgang nahmen die Proteste in einem Park und auf dem benachbarten Taksim-Platz in Istanbul, die einem geplanten Großprojekt der Regierung weichen sollen. Bis heute kommt es dort immer wieder zu Zusammenstößen der protestierenden Bevölkerung mit der Polizei.

In ihrem Vortrag am Freitag, den 03. Juli 2015 um 19.00 Uhr im OstKurvenSaal des Fan-Projekts Bremen berichten Mitglieder der Gruppe "Çarşi München" (Beşiktaş Istanbul-Ultras) über diese Proteste im Gezi-Park sowie auf dem Taksim-Platz und über die Rolle der Ultras innerhalb der Protestbewegung. Dazu zeigen wir den Film Istanbul United über die Proteste der türkischen Ultras.

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Eine Brücke der Zusammenarbeit
 
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Für zehn ganze Tage waren zehn Mitarbeiter und Fans von Hapoel Katamon Jerusalem zu Besuch im Fan-Projekt und bei Werder Bremen. Schon seit mehreren Jahren gibt es den Austausch mit den von Fans gegründeten Verein und Werderfans. Diesmal haben die Jerusalemer die Möglichkeit gehabt die verschiedenen Abteilungen von Werder kennen zu lernen. Dazu gehörte insbesondere die Fan- und CSR-Abteilung als auch die Jugendabteilung. So hatten die Israelis Gegelegenheit sich mit dem Werder Präsidenten, Frank Baumann und Marco Bode zu treffen und mit ihnen über ihren Verein und ihre Arbeit zu sprechen oder sich aktiv am Werder Spielraum-Angebot für Flüchtlinge zu beteiligen. Auch in ihrem Verein sind die Fans, die gleichzeitig die Besitzer von Hapoel Katamon sind, in der Jugendhilfe tätig. So schaffen sie mit Hilfe des Fußballs Begegnungen von arabischen und jüdischen Israelis und unterstützen benachteiligte Jugendliche in ihren Stadtteilen mit Sportangeboten, Beratung und Hausaufgabenhilfe.
 
Aber nicht nur Werder stand auf dem Programm. So besuchten sie gemeinsam mit ehrenamtlichen Mitarbeitern des Fan-Projekts und Werderfans den türkischen Fußballverein Vatan Sport in Bremen Gröpelingen, der sich ebenfalls durch seine Soziale Arbeit mit Jugendlichen aus dem Viertel auszeichnet. Zum Programm gehörten auch der Besuch des Bremer Fußballverbandes, des Rathauses, des Parlaments und des Denkorts "U-Boot Bunker Valentin" in Bremen Farge, der während des Krieges mit Zwangsarbeitern gebaut wurde. Darunter auch ein jüdischer Spieler des SV Werder, wie wir beim Besuch des Werder Museums erfahren konnten. Ebenfalls ein Bremer Denkort ist der Keller der abgebrannten Synagoge im Schnoor, der im Rahmen einer Stadtführung über das jüdische Leben vor dem Holocaust besucht wurde. Nicht zuletzt nahmen die Fans an einem Vortrag von Ronny Blaschke teil, der über den alten und den neuen Antismitismus im Fußball und den Möglichkeiten dagegen etwas zu tun zu berichten wusste. Zum Abschluss beschäftigten sich die Teilnehmer in einem Workshop mit Sexismus beim Fußball und wie dieser in Zukunft beim Fußball abgebaut werden kann. Die Israelis waren vom Besuch in Bremen ausgesprochen angetan und konnten vieles von dem Erfahrenem mit nach Hause nehmen, um ihren Verein weiter zu entwickeln. Der Rückbesuch in Jerusalem ist zum Ende des Jahres geplant.
 
Dieser Austausch wurde mit Mitteln des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend; ConAct; der Bremer Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen; der Heinrich Böll Stiftung und durch die Hilfe von Marco Bode finanziert.
 
 

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