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Alle Neuigkeiten, Ankündigungen und Termine rund um das Fan-Projekt Bremen e.V.

Vertreter aller zwölf Lernorte des Netzwerks "Lernort Stadion" haben sich vom 26. bis 28. September 2016 in Bremen zusammen fortgebildet. Auf der fünften „Methodenwerkstatt" beschäftigten sich die Teilnehmer*innen mit den Themen Inklusion, Exklusion und Traumapädagogik und arbeiteten an Zukunftsstrategien für das Netzwerk. Sportlicher Höhepunkt der drei Tage: Eine Rollstuhl-Rugby-Einheit mit den Paderborner Ahorn-Panthern.

Dr. Hubertus Hess-Grunewald, Präsident des SV Werder Bremen, begrüßte die Lernort Stadion-Vertreter*innen persönlich im Bremer „Lernzentrum OstKurvenSaal" zur dreitägigen Methodenwerkstatt. Er lobte die Bildungsarbeit der Standorte, betonte die Bedeutung von Engagement im Profifußball und wünschte dem Netzwerk, bald noch weitere der 36 Bundesliga-Vereine an Bord zu haben. Ein Wunsch, der auf offene Ohren stößt: Bundesliga-Stiftung und "Lernort Stadion e.V." arbeiten bereits gemeinsam am Ausbau des Projekts.

Für den inhaltlichen Input kamen verschiedene Expert*innen nach Bremen: Jan Steffens, Erziehungswissenschaftler der TU Dresden, referierte zum Thema „Ausschluss: Was ist das? Wie erkenne ich Isolation und was kann ich tun?", Sabine Beinlich, Arbeit und Leben Bielefeld, machte die Teilnehmenden sensibel für Traumatisierung und entsprechenden Umgang damit. Tina Hölzel und David Jugel vom Zentrum für inklusive politische Bildung Dresden, die Lernort Stadion über zwei Jahre wissenschaftlich begleiten, brachten erste Erkenntnisse aus ihrer Begleitung mit. Sie ließen vor Ort best- und bad practice sammeln, diskutieren und analysieren und nutzten dabei auch den großen Erfahrungsschatz der Gruppe, die sich immer wieder gegenseitig beraten konnte.

Ein Highlight für alle: Rollstuhl-Rugby zum Ausprobieren. Axel Rose und Thomas Stieb, selbst Rollstuhl-Rugby-Spieler, hatten Sportrollstühle im Gepäck, stellten ihre Sportart vor und ließen die Teilnehmer*innen aktiv werden. Der praktische Perspektivwechsel macht Spaß und ist auch in der Arbeit mit den Jugendlichen an den Projektstandorten eine gute Möglichkeit, in das Thema Inklusion einzusteigen. Die Motivation, das im eigenen Projekt auszuprobieren, war nach der Erfahrung in Bremen riesig.

Die nächste Methodenwerkstatt der Fußball-Lernzentren findet im kommenden Jahr in Braunschweig statt.

Mehr zur bundesweiten Dachstruktur "Lernort Stadion" unter www.lernort-stadion.de.

Franziska Kegler

Dr.Hess Grunewald  Rugby  Gruppenfoto

 
 

Am Dienstag, den 20. September um 19.00 Uhr stellt der langjährige Werderfan Marco Messina sein Buch mit Geschichten von Werderfans gemeinsam mit einigen Autoren des Buches und dem Fan-Projekt im OstKurvenSaal vor:

"Das sind die Fans und Ihre Geschichten von Werder Bremen - und Fußball gespielt haben Sie auch noch!
Fußballgeschichten unseres geliebten Vereins von Fans für Fans geschrieben. Erinnerungen aus über hundert Jahren lachen, weinen, freuen und feiern mit unserem SV Werder Bremen. Weniger steht das Spiel an sich im Mittelpunkt, sondern das drum herum, die Geschichten, die ein Werderfan mit Tradition als seine eigene persönliche Geschichte, die er mit dem Verein in Verbindung bringt, seinen Kindern und Enkeln erzählt. Irgendwann versickern diese Geschichten ungehört und sind nun endlich von vielen Fans als Autoren für dieses einmalige Buch zu Papier gebracht. Egal ob Kuttenfan, Trikotträger, Fan-Club-Mitglied, Ex-Geschäftsführer oder Ultra. In dem Buch "Das sind die Fans und Ihre Geschichten von Werder Bremen" haben unterschiedliche Charaktere eingefleischter Werderfans Ihre persönlichen Highlights, die Ihnen in bleibender Erinnerung geblieben sind, eindrucksvoll niedergeschrieben. Vier von Ihnen werden am 20. September ab 19.00 Uhr in unserem OstKurvenSaal im Rahmen einer Lesung ihre Geschichte vortragen. Endlich wieder im OstKurvenSaal zu sehen sind: unser sehr geschätzter Ex-Geschäftsführer Jürgen L. Born, Uwe (Hornsby) Jahn, Carina Kluge, Kai Niels Bogena und der Herausgeber Marco (Luigi) Messina."

 

 

 

Am Sonntag, den 12. Juni gegen 7.00 Uhr tauchte eine 11köpfige Gruppe vermummt (grün-weiße Sturmmasken) und in schwarzer Kleidung vor dem OstKurvenSaal des Weser-Stadions auf. Die Personen posierten vor dem Stadion, fotografierten und filmten sich und verklebten Sticker, welche sich vorrangig gegen Flüchtlinge äußerten („Fuck refugees").

Das Fan-Projekt Bremen ist seit 2006 in der Flüchtlingshilfe aktiv und hat sich dieser in den letzten Jahren verstärkt gewidmet. Dieses Engagement konnte bereits vielen Geflohenen bei ihrer Integration helfen und eine wichtige Perspektive gerade für minderjährige, unbegleitete Flüchtlinge bieten. Hier sind als Beispiele gemeinsame Fahrten von Werderfans und Flüchtlingen zu Spielen des SV Werder, Begegnungsveranstaltungen, Fußballturniere oder praktische Hilfen im Alltag der Flüchtlinge zu nennen. Viele Projekte werden in Kooperation mit dem SV Werder Bremen durchgeführt, welcher in der Integrationsarbeit intensiv und vielseitig aktiv ist.

Die Begegnungsstätte Fußball besitzt einzigartige Möglichkeiten, die nötige gesellschaftliche Integration von Geflohenen zu fördern und ihre sozialen Kontakte aufzubauen und zu stärken. Von Intoleranz und Fremdenhass einiger Menschen werden wir uns auf unserem fruchtbaren Weg ganz sicher nicht beirren lassen.

Wir möchten Sie bitten zu diesem Ereignis Öffentlichkeit herzustellen und über den Vorfall zu berichten. Grade in letzter Zeit haben die Aktivitäten von Rechtsextremisten in Bremen wieder zu genommen, wie das Beispiel der Mahnmalschändung an der Gedenkstätte Bunker Valentin zeigt.

 

 

 

Welcome Friends Turnier am Sonntag in der Pauliner Marsch für Flüchtlinge und Werderfans.

Organisiert vom Fan-Projekt Bremen, dem SV Werder Bremen und dem Schulzentrum Utbremen.



Refugees are well - come to Werder

 

Die Teilnehmer*innen

 

Alle hatten eine Menge Spaß!

 

 

Der lange Weg zum Fußball-Profi - Verschenkte Jugend oder ein Hoch auf diese Zeit?

Fußball erfährt in den letzten Jahren einen nie dagewesenen Hype. Fast jeder kennt in seinem Umfeld mindestens einen Jungen oder ein Mädchen, der oder die als künftiger Star gehandelt wird. Rund 600 000 junge Fußballer*innen werden jährlich von den Scouts des DFB oder der Profiklubs gesichtet, etwa 20 000 werden in DFB-Stützpunkten, Verbands-Auswahlmannschaften und Leistungszentren der Vereine individuell gefördert. Welche Träume haben sie? Wer setzt sich durch? Wie geht es ihnen im Gestrüpp der Interessen und Erwartungen? Überlebt die Liebe zum Ball auch bei denen, die zu einem früheren Zeitpunkt aus dem System ausscheiden? Und wohin entwickelt sich der Fußball weiter?
Diesen Fragen sind die Journalisten Ralf Lorenzen und Jörg Marwedel in Gesprächen mit Jugendlichen, Eltern, Trainern, Beratern und Scouts nachgegangen. Die Ergebnisse haben sie im Buch „Die Zukunft des Fußballs" veröffentlicht und diskutieren sie jetzt mit den Akteuren des Jugendfußballs in verschiedenen Städten und Vereinen weiter. In Bremen sind auf dem Podium:

David Philipp, U16-Spieler
Giovanna Hoffmann, Juniorinnen-Nationalspielerin
Björn Schierenbeck, Leiter NLZ Werder Bremen
Tobias Süveges, Nachwuchs-Scout, Werder Bremen
Thomas Horsch, DFB-Stützpunktkoordinator

Jörg Marwedel, Süddeutsche Zeitung
Moderation: Ralf Lorenzen (Freier Autor)

Veranstalter: Fanprojekt Bremen e.V. und KJM Buchverlag

Podiumsveranstaltung findet am Mittwoch, den 25. Mai um 19.00 Uhr im Ostkurvensaal statt!

 

 

 

 

Auswärtsfahrt nach Köln mit Werderfans und Flüchtlingen aus Bremen in Zusammenarbeit mit dem SV Werder Bremen. Gefördert wird die Reise zum letzten Auswärtsspiel der Saison von PFiFF, dem "Pool zur Förderung innovativer Fußball- und Fan-Kultur" der DFL. Dies ist bereits die dritte Reise. In der nächsten Saison soll das Projekt fortgesetzt werden, dass bei den geflüchteten Jugendlichen gut angekommen ist!

 

 

 

Der bekannte Fußballjournalist Christoph Ruf referiert zum Thema "Hooligans gegen Salafisten"(HoGeSa) im

OstKurvenSaal des Weser-Stadions.

 

Björn Fecker, Präsident des Bremer Fußballverbands und Vorstandsmitglied des DFB, zusammen mit Wynton

"Kiwi" Rufer. Fecker war ins Fan-Projekt Bremen gekommen, um mit den Werder-Fans über den DFB und die

FIFA zu sprechen. Diese Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Fanclub "Totale Offensive Bremen" statt.

 

 

Im Downloadbreich des Fan-Projekts findet sich ein gutes Interview mit Christoph Ruf zu HoGeSa und Ultras! Dazu bitte auf Downloadbereich rechts gehen und anklicken, dann Allgemeine Fan-Informationen anklicken und dann die PDF Hogesa öffnen.

 

 

 

Ultras beim  Fußball unerwünscht?
 
Leider musste das Nordderby HSV – Werder am 22. April ohne die engagierte und lautstarke Anfeuerungskulisse durch Teile der Bremer Ultras auskommen, da fast 200 von ihnen es nicht bis ins Stadion geschafft hatten.
Grund dieser Abwesenheit war eine groß angelegte Polizeiaktion gegenüber den anreisenden Bremer Fans durch die Hamburger Polizei. Bei dieser polizeilichen Maßnahme wurden die Busse mit den anreisenden Fans einer gründlichen Kontrolle unterzogen, bei der, nach Aussage der Polizei, Pyrotechnik sowie Passivbewaffnung zum Vorschein kam. Diese Funde reichten der Polizei alle Insassen der vier Busse nach Bremen zurück zu geleiten, ohne die Möglichkeit, das Spiel im Stadion zu verfolgen.
Für uns, bei dieser Aktion anwesenden Mitarbeitern*Innen des Fan-Projekts, ergaben sich an diesem Tag folgende fragwürdige Punkte:
 
  • Bei dieser Polizeiaktion konnte von den anwesenden Polizeibeamt*Innen nicht erklärt werden, in welchen Bussen die oben genannten Gegenstände gefunden wurden und wieso die Insassen aller kontrollierten Busse zurückgeschickt wurden.
  • Die Kontrollmaßnahmen erfolgten so zeitraubend, dass selbst, wenn nichts Verdächtiges gefunden worden wäre, ein Besuch des Spiels von den Ultras zeitlich nicht möglich gewesen wäre. So benötigten 250 Beamt*Innen zur Kontrolle von 170 Fans ca. 5 Stunden. Für uns entsteht der Eindruck, dass es Teil der Polizeistrategie war, die Ultraszene gar nicht erst am Stadion ankommen zu lassen.
  • Wie leider inzwischen an der Tagesordnung, ist auch bei diesem Polizeieinsatz die schikanöse Behandlung der Fans durch die Polizei zu kritisieren. So konnten die Fans nur einzeln, unter persönlicher Kontrolle durch zwei Polizeibeamte ihre Notdurft verrichten. Des Weiteren wurden die Hintertüren der jeweiligen Busse von Polizeifahrzeugen zugestellt, so dass eine Frischluftzufuhr unmöglich war.   
  • Das während der Kontrollaktion der Polizei schon ausgewählte Mitarbeiter*Innen der Hamburger "Bild" anwesend waren, lässt auf eine geplante Maßnahme schließen. Die Tatsache, dass die Entscheidung, die vier Busse nach Bremen zurückzuschicken bereits auf der Homepage der "Bild" erschienen war bevor die Durchsuchung der Busse abgeschlossen war, unterstreicht diesen Verdacht.
  • Das Verhalten der Ultras auf der Anreise kann nicht als Grund dieses Einsatzes herangezogen werden, da sie vollkommen friedlich und unauffällig erfolgte.
 
Leider erleben die Mitarbeiter*Innen der Fan-Projekte immer häufiger, dass größere Gruppen Ultras kollektiv von Bundesligaspielen ausgeschlossen werden, weil lediglich Einzelpersonen ein Fehlverhalten oder eine Straftat vorgeworfen wird. Straftaten müssen verfolgt werden, aber diese Form der Kollektivbestrafung lehnen wir ab und fordern deshalb die Polizeibehörden des Landes zu einem Umdenken bezüglich ihrer Einsatzstrategien auf.
 
Fan-Projekt Bremen
 
 
 

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