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Alle Neuigkeiten, Ankündigungen und Termine rund um das Fan-Projekt Bremen e.V.

Welcome Friends Turnier am Sonntag in der Pauliner Marsch für Flüchtlinge und Werderfans.

Organisiert vom Fan-Projekt Bremen, dem SV Werder Bremen und dem Schulzentrum Utbremen.



Refugees are well - come to Werder

 

Die Teilnehmer*innen

 

Alle hatten eine Menge Spaß!

 

 

Der lange Weg zum Fußball-Profi - Verschenkte Jugend oder ein Hoch auf diese Zeit?

Fußball erfährt in den letzten Jahren einen nie dagewesenen Hype. Fast jeder kennt in seinem Umfeld mindestens einen Jungen oder ein Mädchen, der oder die als künftiger Star gehandelt wird. Rund 600 000 junge Fußballer*innen werden jährlich von den Scouts des DFB oder der Profiklubs gesichtet, etwa 20 000 werden in DFB-Stützpunkten, Verbands-Auswahlmannschaften und Leistungszentren der Vereine individuell gefördert. Welche Träume haben sie? Wer setzt sich durch? Wie geht es ihnen im Gestrüpp der Interessen und Erwartungen? Überlebt die Liebe zum Ball auch bei denen, die zu einem früheren Zeitpunkt aus dem System ausscheiden? Und wohin entwickelt sich der Fußball weiter?
Diesen Fragen sind die Journalisten Ralf Lorenzen und Jörg Marwedel in Gesprächen mit Jugendlichen, Eltern, Trainern, Beratern und Scouts nachgegangen. Die Ergebnisse haben sie im Buch „Die Zukunft des Fußballs" veröffentlicht und diskutieren sie jetzt mit den Akteuren des Jugendfußballs in verschiedenen Städten und Vereinen weiter. In Bremen sind auf dem Podium:

David Philipp, U16-Spieler
Giovanna Hoffmann, Juniorinnen-Nationalspielerin
Björn Schierenbeck, Leiter NLZ Werder Bremen
Tobias Süveges, Nachwuchs-Scout, Werder Bremen
Thomas Horsch, DFB-Stützpunktkoordinator

Jörg Marwedel, Süddeutsche Zeitung
Moderation: Ralf Lorenzen (Freier Autor)

Veranstalter: Fanprojekt Bremen e.V. und KJM Buchverlag

Podiumsveranstaltung findet am Mittwoch, den 25. Mai um 19.00 Uhr im Ostkurvensaal statt!

 

 

 

 

Auswärtsfahrt nach Köln mit Werderfans und Flüchtlingen aus Bremen in Zusammenarbeit mit dem SV Werder Bremen. Gefördert wird die Reise zum letzten Auswärtsspiel der Saison von PFiFF, dem "Pool zur Förderung innovativer Fußball- und Fan-Kultur" der DFL. Dies ist bereits die dritte Reise. In der nächsten Saison soll das Projekt fortgesetzt werden, dass bei den geflüchteten Jugendlichen gut angekommen ist!

 

 

 

Der bekannte Fußballjournalist Christoph Ruf referiert zum Thema "Hooligans gegen Salafisten"(HoGeSa) im

OstKurvenSaal des Weser-Stadions.

 

Björn Fecker, Präsident des Bremer Fußballverbands und Vorstandsmitglied des DFB, zusammen mit Wynton

"Kiwi" Rufer. Fecker war ins Fan-Projekt Bremen gekommen, um mit den Werder-Fans über den DFB und die

FIFA zu sprechen. Diese Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Fanclub "Totale Offensive Bremen" statt.

 

 

Im Downloadbreich des Fan-Projekts findet sich ein gutes Interview mit Christoph Ruf zu HoGeSa und Ultras! Dazu bitte auf Downloadbereich rechts gehen und anklicken, dann Allgemeine Fan-Informationen anklicken und dann die PDF Hogesa öffnen.

 

 

 

Ultras beim  Fußball unerwünscht?
 
Leider musste das Nordderby HSV – Werder am 22. April ohne die engagierte und lautstarke Anfeuerungskulisse durch Teile der Bremer Ultras auskommen, da fast 200 von ihnen es nicht bis ins Stadion geschafft hatten.
Grund dieser Abwesenheit war eine groß angelegte Polizeiaktion gegenüber den anreisenden Bremer Fans durch die Hamburger Polizei. Bei dieser polizeilichen Maßnahme wurden die Busse mit den anreisenden Fans einer gründlichen Kontrolle unterzogen, bei der, nach Aussage der Polizei, Pyrotechnik sowie Passivbewaffnung zum Vorschein kam. Diese Funde reichten der Polizei alle Insassen der vier Busse nach Bremen zurück zu geleiten, ohne die Möglichkeit, das Spiel im Stadion zu verfolgen.
Für uns, bei dieser Aktion anwesenden Mitarbeitern*Innen des Fan-Projekts, ergaben sich an diesem Tag folgende fragwürdige Punkte:
 
  • Bei dieser Polizeiaktion konnte von den anwesenden Polizeibeamt*Innen nicht erklärt werden, in welchen Bussen die oben genannten Gegenstände gefunden wurden und wieso die Insassen aller kontrollierten Busse zurückgeschickt wurden.
  • Die Kontrollmaßnahmen erfolgten so zeitraubend, dass selbst, wenn nichts Verdächtiges gefunden worden wäre, ein Besuch des Spiels von den Ultras zeitlich nicht möglich gewesen wäre. So benötigten 250 Beamt*Innen zur Kontrolle von 170 Fans ca. 5 Stunden. Für uns entsteht der Eindruck, dass es Teil der Polizeistrategie war, die Ultraszene gar nicht erst am Stadion ankommen zu lassen.
  • Wie leider inzwischen an der Tagesordnung, ist auch bei diesem Polizeieinsatz die schikanöse Behandlung der Fans durch die Polizei zu kritisieren. So konnten die Fans nur einzeln, unter persönlicher Kontrolle durch zwei Polizeibeamte ihre Notdurft verrichten. Des Weiteren wurden die Hintertüren der jeweiligen Busse von Polizeifahrzeugen zugestellt, so dass eine Frischluftzufuhr unmöglich war.   
  • Das während der Kontrollaktion der Polizei schon ausgewählte Mitarbeiter*Innen der Hamburger "Bild" anwesend waren, lässt auf eine geplante Maßnahme schließen. Die Tatsache, dass die Entscheidung, die vier Busse nach Bremen zurückzuschicken bereits auf der Homepage der "Bild" erschienen war bevor die Durchsuchung der Busse abgeschlossen war, unterstreicht diesen Verdacht.
  • Das Verhalten der Ultras auf der Anreise kann nicht als Grund dieses Einsatzes herangezogen werden, da sie vollkommen friedlich und unauffällig erfolgte.
 
Leider erleben die Mitarbeiter*Innen der Fan-Projekte immer häufiger, dass größere Gruppen Ultras kollektiv von Bundesligaspielen ausgeschlossen werden, weil lediglich Einzelpersonen ein Fehlverhalten oder eine Straftat vorgeworfen wird. Straftaten müssen verfolgt werden, aber diese Form der Kollektivbestrafung lehnen wir ab und fordern deshalb die Polizeibehörden des Landes zu einem Umdenken bezüglich ihrer Einsatzstrategien auf.
 
Fan-Projekt Bremen
 
 
 

"Denk ich an DFB und FIFA in der Nacht,

  dann bin ich um den Schlaf gebracht."

 
Viele Fußballfans treibt die Frage um, wem kann man eigentlich in der DFB Spitze und im Fußball-Weltverband FIFA noch trauen. Wir fragen uns, wer von den neu gewählten Vertretern bringt uns auf einen anderen Weg, wer von den Präsidiums- und Vorstandsmitgliedern vertritt eine transparente Linie? Haben nicht viele gedacht mit Infantino wird in der FIFA ein neues Zeitalter eingeläutet? Schon wurden wir in den letzten Tagen eines Besseren belehrt.
 
Deshalb laden das Fan-Projekt Bremen und der Fan-Club "Totale Offensive Werder Bremen" zum Vortrag und zur Diskussion am Dienstag, den 26. April 2016 um 19:00 Uhr in den Ostkurvensaal mit Björn Fecker ein. Björn Fecker ist Präsident des Bremer Fußballverbandes und Mitglied im DFB Vorstand.
 
http://www.radiobremen.de/gesellschaft/themen/bjoern-fecker116_v-slideshow.jpg
 
 
 
„Hogesa – (k)ein Abgesang“
 
Im Oktober 2014 sorgten die “Hooligans gegen Salafisten” bundesweit für Aufsehen, als ihre überraschend große Demonstration in Gewalt und Randale endete. Während viele Beobachter “Köln” als Startsignal für eine neue rechte Fanbewegung interpretierten, hat es “Hogesa“ nicht geschafft, in den Fankurven Breitenwirkung zu erlangen. Stattdessen waren die meisten Ultraszenen immun gegen deren Themen und haben sich zum Teil sogar deutlich dagegen positioniert.
 

Ein Grund zur Entwarnung? Nein, denn im Windschatten des rechten Hool-Zusammenschlusses haben sich längst neue Allianzen gebildet, die raffinierter und nachhaltiger agieren als damals in Köln.

Der Karlsruher Journalist Christoph Ruf („Kurvenrebellen“) wird am Mittwoch, den 27. April um 19 Uhr im OstKurvenSaal zum Thema referieren und dabei einige Fragen aufwerfen, die im Anschluss sicher für spannende Diskussionen sorgen werden. Schließlich ist das einstweilige Ende von „Hogesa“ kein Grund zur Entwarnung. Rechte Hool- und Ultragruppen aus dem In- und Ausland haben in der Verquickung der Themen Zuwanderung und IS-Terror das Mobilisierungsthema entdeckt, mit dem sie auch die Hegemoniefrage in der Kurve neu stellen wollen. 

 
 Der bekannte Journalist Christoph Ruf wird am 27. April um 19.00 Uhr im OstKurvenSaal lesen
 
 
 

Zum Spiel gegen Mainz hat die Antidiskriminierungs-AG der Werderfans gemeinsam mit Flüchtlingen in der Ostkurve des Weserstadions ihr Refugee-Banner präsentiert und ein Zeichen für die Aufnahme von Flüchlingen gesetzt. Die Aktion fand zu den "Internationalen Wochen gegen Rassismus" statt, an denen sich Werder Bremen beteiligte.

http://www.werder.de/de/aktuell/news/werder-bewegt/201516/rueckblick-internationale-wochen-gegen-rassismus

 

 

 

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