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Alle Neuigkeiten, Ankündigungen und Termine rund um das Fan-Projekt Bremen e.V.

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Das Fan-Projekt Bremen kritisiert die Aussagen von Innensenator Mäurer am vergangenen Freitag, dass man sich einen Angriff der Werder-Ultras auf Leipziger Fans vorstellen könne und die Polizei andere Aufgaben habe, als sich "mit diesen Durchgeknallten zu beschäftigen".

Wir danken der Bremer Fanszene, dass sie im Gegensatz zum Innensenator erwartungsgemäß besonnen geblieben ist. Angesichts der öffentlichen Äußerungen der Bremer Ultraszene, ihres Verhaltens im Hinspiel sowie der einhelligen Einschätzungen von Polizei, Verein und Fan-Projekt war mit keiner zugespitzten Gefährdungslage zu rechnen. Vor diesem Hintergrund ist nicht nachvollziehbar, warum der Innensenator die Ultraszene pauschal kriminalisiert und beleidigt.

Die Polizei hatte im Vorfeld entschieden, die Leipziger Fans vor und nach dem Spiel an der Heimkurve vorbeizuführen und auf die sonst übliche strikte Fantrennung zu verzichten. Im Zusammenhang mit den Äußerungen des Innensenators ist bei vielen Fans der falsche Eindruck entstanden, Ausschreitungen sollten gezielt provoziert werden. Erst die unverantwortlichen Äußerungen von Ulrich Mäurer haben somit ein gewisses Eskalationspotential verursacht.

 

Der Vorstand des Fan-Projekt Bremen e. V.

 

 

 

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Am Tag nach der Bundesligabegegnung zwischen Werder Bremen und dem FC Bayern München trafen sich 16 U-18-Fahrer aus München mit 14 Bremer Fans beim SoccerKing in Bremen-Habenhausen zu einer sportlichen Fanbegegnung. Das Treffen wurde von den Kollegen des Fanprojekt München sowie dem Mitarbeiter des Bremer Fan-Projekts, Jens Höhn, begleitet. In wechselnden Konstellationen wurden insgesamt vier Spiele ausgetragen. Dabei zeigten sich die Bremer Jugendlichen mit vier torreichen Siegen in ausgezeichneter Form. Viel wichtiger als die Ergebnisse auf dem Kunstrasenfeld war jedoch die Tatsache, dass sich alle Teams in den Begegnungen überaus fair und respektvoll verhalten haben und es zu keinerlei gegenseitiger Anfeindungen kam. So konnten alle gemeinsam in entspannter Atmosphäre die schönen Spiele und toll herausgespielten Tore bestaunen.

 

Seit der WM 2006 spannt sich ein gesellschaftliches Netz um den Fußball: Nationalspieler gründen Stiftungen, Bundesligaklubs bauen Sozialabteilungen auf, Ultras sind politisch aktiv. Handelt es sich um nachhaltiges Engagement oder scheinheilige Imagepflege? Der Berliner Journalist und Autor Ronny Blaschke will in seinem neuen Buch "Gesellschaftsspielchen" Orientierung geben, zwischen Hilfsbereitschaft und Heuchelei. Darin porträtiert er Spieler, Aktivisten und Funktionäre, die das ganze Geschäftsgeflecht sozial ausrichten wollen. Ein großes Kapitel ist dem sozialen Engagement des SV Werder gewidmet.
 
Ronny Blaschke stellt "Gesellschaftsspielchen" am Donnerstag, den 9. Februar um 19.00 Uhr im OstKurvenSaal des Weser-Stadions in Bremen vor.
 
 Veranstalter sind das Fan-Projekt Bremen und die Heinrich-Böll-Stiftung.
 
 
Am 22.11. besuchte unserere Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport, Anja Stahmann, gemeinsam mit ihrem Staatsrat Jan Fries das Fan-Projekt Bremen.
Der erste und der zweite Vorsitzende des Vereins begrüßten die Senatorin und ihren Staatsrat und informierten die Gäste über die Situation im Fan-Projekt Bremen e.V..
Anschließend berichteten die Mitarbeiterin Susanne Franzmayer, sowie die Mitarbeiter Daniel Behm und Manfred Rutkowski über die Arbeitsschwerpunkte der Projektarbeit sowie die Planungen für das Jahr 2017:
Besonderer Schwerpunkt der Ausführungen waren bei diesem Treffen die besonderen Angebote für junge Flüchlinge sowie eine Veranstaltung für geflüchtete Mädchen mit dem Titel "Ortswechsel Ostkurve".
Aber auch an der allgemeinen Stimmung in der Bremer Fan- und Ultraszene zeigte die Senatorin und ihr Staatsrat sich sehr interessiert ebenso wie über die Veranstaltungen und die Nutzung des OstKurvenSaals.
 
 

Vertreter aller zwölf Lernorte des Netzwerks "Lernort Stadion" haben sich vom 26. bis 28. September 2016 in Bremen zusammen fortgebildet. Auf der fünften „Methodenwerkstatt" beschäftigten sich die Teilnehmer*innen mit den Themen Inklusion, Exklusion und Traumapädagogik und arbeiteten an Zukunftsstrategien für das Netzwerk. Sportlicher Höhepunkt der drei Tage: Eine Rollstuhl-Rugby-Einheit mit den Paderborner Ahorn-Panthern.

Dr. Hubertus Hess-Grunewald, Präsident des SV Werder Bremen, begrüßte die Lernort Stadion-Vertreter*innen persönlich im Bremer „Lernzentrum OstKurvenSaal" zur dreitägigen Methodenwerkstatt. Er lobte die Bildungsarbeit der Standorte, betonte die Bedeutung von Engagement im Profifußball und wünschte dem Netzwerk, bald noch weitere der 36 Bundesliga-Vereine an Bord zu haben. Ein Wunsch, der auf offene Ohren stößt: Bundesliga-Stiftung und "Lernort Stadion e.V." arbeiten bereits gemeinsam am Ausbau des Projekts.

Für den inhaltlichen Input kamen verschiedene Expert*innen nach Bremen: Jan Steffens, Erziehungswissenschaftler der TU Dresden, referierte zum Thema „Ausschluss: Was ist das? Wie erkenne ich Isolation und was kann ich tun?", Sabine Beinlich, Arbeit und Leben Bielefeld, machte die Teilnehmenden sensibel für Traumatisierung und entsprechenden Umgang damit. Tina Hölzel und David Jugel vom Zentrum für inklusive politische Bildung Dresden, die Lernort Stadion über zwei Jahre wissenschaftlich begleiten, brachten erste Erkenntnisse aus ihrer Begleitung mit. Sie ließen vor Ort best- und bad practice sammeln, diskutieren und analysieren und nutzten dabei auch den großen Erfahrungsschatz der Gruppe, die sich immer wieder gegenseitig beraten konnte.

Ein Highlight für alle: Rollstuhl-Rugby zum Ausprobieren. Axel Rose und Thomas Stieb, selbst Rollstuhl-Rugby-Spieler, hatten Sportrollstühle im Gepäck, stellten ihre Sportart vor und ließen die Teilnehmer*innen aktiv werden. Der praktische Perspektivwechsel macht Spaß und ist auch in der Arbeit mit den Jugendlichen an den Projektstandorten eine gute Möglichkeit, in das Thema Inklusion einzusteigen. Die Motivation, das im eigenen Projekt auszuprobieren, war nach der Erfahrung in Bremen riesig.

Die nächste Methodenwerkstatt der Fußball-Lernzentren findet im kommenden Jahr in Braunschweig statt.

Mehr zur bundesweiten Dachstruktur "Lernort Stadion" unter www.lernort-stadion.de.

Franziska Kegler

Dr.Hess Grunewald  Rugby  Gruppenfoto

 
 

Am Dienstag, den 20. September um 19.00 Uhr stellt der langjährige Werderfan Marco Messina sein Buch mit Geschichten von Werderfans gemeinsam mit einigen Autoren des Buches und dem Fan-Projekt im OstKurvenSaal vor:

"Das sind die Fans und Ihre Geschichten von Werder Bremen - und Fußball gespielt haben Sie auch noch!
Fußballgeschichten unseres geliebten Vereins von Fans für Fans geschrieben. Erinnerungen aus über hundert Jahren lachen, weinen, freuen und feiern mit unserem SV Werder Bremen. Weniger steht das Spiel an sich im Mittelpunkt, sondern das drum herum, die Geschichten, die ein Werderfan mit Tradition als seine eigene persönliche Geschichte, die er mit dem Verein in Verbindung bringt, seinen Kindern und Enkeln erzählt. Irgendwann versickern diese Geschichten ungehört und sind nun endlich von vielen Fans als Autoren für dieses einmalige Buch zu Papier gebracht. Egal ob Kuttenfan, Trikotträger, Fan-Club-Mitglied, Ex-Geschäftsführer oder Ultra. In dem Buch "Das sind die Fans und Ihre Geschichten von Werder Bremen" haben unterschiedliche Charaktere eingefleischter Werderfans Ihre persönlichen Highlights, die Ihnen in bleibender Erinnerung geblieben sind, eindrucksvoll niedergeschrieben. Vier von Ihnen werden am 20. September ab 19.00 Uhr in unserem OstKurvenSaal im Rahmen einer Lesung ihre Geschichte vortragen. Endlich wieder im OstKurvenSaal zu sehen sind: unser sehr geschätzter Ex-Geschäftsführer Jürgen L. Born, Uwe (Hornsby) Jahn, Carina Kluge, Kai Niels Bogena und der Herausgeber Marco (Luigi) Messina."

 

 

 

Am Sonntag, den 12. Juni gegen 7.00 Uhr tauchte eine 11köpfige Gruppe vermummt (grün-weiße Sturmmasken) und in schwarzer Kleidung vor dem OstKurvenSaal des Weser-Stadions auf. Die Personen posierten vor dem Stadion, fotografierten und filmten sich und verklebten Sticker, welche sich vorrangig gegen Flüchtlinge äußerten („Fuck refugees").

Das Fan-Projekt Bremen ist seit 2006 in der Flüchtlingshilfe aktiv und hat sich dieser in den letzten Jahren verstärkt gewidmet. Dieses Engagement konnte bereits vielen Geflohenen bei ihrer Integration helfen und eine wichtige Perspektive gerade für minderjährige, unbegleitete Flüchtlinge bieten. Hier sind als Beispiele gemeinsame Fahrten von Werderfans und Flüchtlingen zu Spielen des SV Werder, Begegnungsveranstaltungen, Fußballturniere oder praktische Hilfen im Alltag der Flüchtlinge zu nennen. Viele Projekte werden in Kooperation mit dem SV Werder Bremen durchgeführt, welcher in der Integrationsarbeit intensiv und vielseitig aktiv ist.

Die Begegnungsstätte Fußball besitzt einzigartige Möglichkeiten, die nötige gesellschaftliche Integration von Geflohenen zu fördern und ihre sozialen Kontakte aufzubauen und zu stärken. Von Intoleranz und Fremdenhass einiger Menschen werden wir uns auf unserem fruchtbaren Weg ganz sicher nicht beirren lassen.

Wir möchten Sie bitten zu diesem Ereignis Öffentlichkeit herzustellen und über den Vorfall zu berichten. Grade in letzter Zeit haben die Aktivitäten von Rechtsextremisten in Bremen wieder zu genommen, wie das Beispiel der Mahnmalschändung an der Gedenkstätte Bunker Valentin zeigt.

 

 

 

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