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Alle Neuigkeiten, Ankündigungen und Termine rund um das Fan-Projekt Bremen e.V.
Eine Brücke der Zusammenarbeit
 
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Für zehn ganze Tage waren zehn Mitarbeiter und Fans von Hapoel Katamon Jerusalem zu Besuch im Fan-Projekt und bei Werder Bremen. Schon seit mehreren Jahren gibt es den Austausch mit den von Fans gegründeten Verein und Werderfans. Diesmal haben die Jerusalemer die Möglichkeit gehabt die verschiedenen Abteilungen von Werder kennen zu lernen. Dazu gehörte insbesondere die Fan- und CSR-Abteilung als auch die Jugendabteilung. So hatten die Israelis Gegelegenheit sich mit dem Werder Präsidenten, Frank Baumann und Marco Bode zu treffen und mit ihnen über ihren Verein und ihre Arbeit zu sprechen oder sich aktiv am Werder Spielraum-Angebot für Flüchtlinge zu beteiligen. Auch in ihrem Verein sind die Fans, die gleichzeitig die Besitzer von Hapoel Katamon sind, in der Jugendhilfe tätig. So schaffen sie mit Hilfe des Fußballs Begegnungen von arabischen und jüdischen Israelis und unterstützen benachteiligte Jugendliche in ihren Stadtteilen mit Sportangeboten, Beratung und Hausaufgabenhilfe.
 
Aber nicht nur Werder stand auf dem Programm. So besuchten sie gemeinsam mit ehrenamtlichen Mitarbeitern des Fan-Projekts und Werderfans den türkischen Fußballverein Vatan Sport in Bremen Gröpelingen, der sich ebenfalls durch seine Soziale Arbeit mit Jugendlichen aus dem Viertel auszeichnet. Zum Programm gehörten auch der Besuch des Bremer Fußballverbandes, des Rathauses, des Parlaments und des Denkorts "U-Boot Bunker Valentin" in Bremen Farge, der während des Krieges mit Zwangsarbeitern gebaut wurde. Darunter auch ein jüdischer Spieler des SV Werder, wie wir beim Besuch des Werder Museums erfahren konnten. Ebenfalls ein Bremer Denkort ist der Keller der abgebrannten Synagoge im Schnoor, der im Rahmen einer Stadtführung über das jüdische Leben vor dem Holocaust besucht wurde. Nicht zuletzt nahmen die Fans an einem Vortrag von Ronny Blaschke teil, der über den alten und den neuen Antismitismus im Fußball und den Möglichkeiten dagegen etwas zu tun zu berichten wusste. Zum Abschluss beschäftigten sich die Teilnehmer in einem Workshop mit Sexismus beim Fußball und wie dieser in Zukunft beim Fußball abgebaut werden kann. Die Israelis waren vom Besuch in Bremen ausgesprochen angetan und konnten vieles von dem Erfahrenem mit nach Hause nehmen, um ihren Verein weiter zu entwickeln. Der Rückbesuch in Jerusalem ist zum Ende des Jahres geplant.
 
Dieser Austausch wurde mit Mitteln des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend; ConAct; der Bremer Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen; der Heinrich Böll Stiftung und durch die Hilfe von Marco Bode finanziert.
 
 

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